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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1055111883
Seebold, Karl Valentin [ID = 17301]
- * 27.12.1794 Kirberg, † 12.9.1867 Mannheim, katholisch
Prof. Dr. phil. – Philosoph, Mathematiker - Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch des Gymnasiums in Idstein, Schüler von Ludwig Snell (1785-1854)
- November 1814 Studium der Mathematik und Naturwissenschaften an der Universität Gießen, ab Sommer 1815 Mitglied der Landsmannschaft Nassovia, dann bei den Gießener Schwarzen
- 12.1816 Mitbegründer der „christlich-teutschen Burschenschaft“ in Gießen
- 28.9.1818 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Gießen
- ab Herbst 1819 an der Universität Jena, dort befreundet mit J. J. Fries
- Winter 1821/22-Sommer 1823 Privatdozent an der Philosophischen Fakultät der Universität Gießen
- 1.9.1823 Lektor der Philosophie an der Universität und Lehrer der Logik am Pädagogium in Basel
- 5.7.1826 Niederlegung des Lektorats, da er nicht zum Protestantismus konvertieren wollte
- 1831-1837 Lehrer der Neueren Sprachen an der Stiftsschule in Rugby (Grafschaft Warwick)
- 13.10.1840 Lehrer der Geschichte, Geografie und englischen Sprache an der Höheren Bürgerschule in Mannheim unter Beilegung seines Professorentitels
- 1858 Ruhestand aufgrund seines Gesundheitszustandes
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Netzwerk:
- Snell, Johann Philipp Ludwig* <Lehrer>, * Idstein 6.4.1785, † Küsnacht (Schweiz) 5.7.1854, Politiker, Staatsrechtler, Publizist und Pädagoge
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Lebensorte:
- Idstein; Gießen; Jena; Basel
- Familie ↑
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Vater:
Seebold, Lotharius Karl, 1763–1851, Freiherrlich von Specht-Bubenheimischer Keller, später Herzoglich Nassauischer Hofkammerrat
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Mutter:
Harrant, Marie von, † 5.3.1811, Tochter des N.N. von Harrant, kurpfälzischer Amtsverweser auf der Ebernburg
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Partner:
- , unverheiratet
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Verwandte:
- Seebold, Theodor <Bruder>, Studium an der Universität Bonn
- Seebold, Christian Friedrich* <Bruder>, 1796-1862, Dr. jur., Gerichtsrat
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 744 f., Nr. 4081
- Herman Haupt, Hessische Biographien, Bd. 1, Darmstadt 1918, S. 347-353 (Herman Haupt)
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [93]
- Zitierweise ↑
- „Seebold, Karl Valentin“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1055111883> (Stand: 25.11.2025)
