Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Biografie

Neue Suche
 
Portrait

Martin Krüpe
(1910–1981)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

Weitere Informationen

GND-Nummer

1203322372

Krüpe, Martin [ID = 16545]

* 23.2.1910 Einbrungen, Kreis Düsseldorf, † 13.3.1981 Fulda
Prof. Dr. med. – Hygieniker, Bakteriologe, Serologe, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 4.1916-28.2.1929 Besuch des Reform-Gymnasiums Unna, dort Abitur
  • 1929-1935 zweisemestriges Studium der Theologie an der Theologischen Hochschule Bethel, anschließend Studium der Humanmedizin an den Universitäten Göttingen, Königsberg, Münster und Heidelberg
  • 26.10.1935 Medizinisches Staatsexamen
  • 11.1935-3.1936 Volontär-Assistent am Serologischen Institut der Universität Heidelberg
  • 17.12.1925 Promotion zum Dr. med. in den Fächern Hyfiene, Pharmakologie und Kinderheilkunde
  • 9.1938-11.1939 Assistent der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Forschungsauftrag Krebs und Abwehr an der Serologischen Abteilung des Robert-Koch-Instituts Berlin
  • 23.11.1939-4.1945 Kriegsdienst in der Wehrmacht, davon anderthalbjahre Laboratorium für Blutkonservierung an der Militärärztlichen Akademie Berlin im Robert-Koch-Institut, anderthalb Jahre Einrichtung von Blutgruppen-Untersuchungstrupps bei der Luftwaffe und Leitung einer solchen Einheit sowie fünf Monate Malaria-Serologie und DDt-Laborversuche
  • ab 1945 ein Jahr praktischer Arzt im Siegerland
  • ab 9.1947 Wissenschaftlicher Assistent am Hygiene-Institut der Universität Marburg
  • 15.7.1949-2.1972 Leiter der Außenstelle des Hygiene-Insitituts Marburgin Fulda
  • 15.12.1955 Venia Legendi im Fach Hygiene, Bakteriologie und Serologie an der Universität Marburg
  • 23.3.1963 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Marburg
  • seit 12.1969 Erster Vorsitzender des Vereins für Naturkunde in Osthessen
  • 1.3.1972 im Ruhestand, weitere Vorlesungstätigkeit bis 1974

Studium:

  • 1929-1935 zweisemestriges Studium der Theologie an der Theologischen Hochschule Bethel, anschließend Studium der Humanmedizin an den Universitäten Göttingen, Königsberg, Münster und Heidelberg

Akademische Qualifikation:

  • 17.12.1925 Promotion zum Dr. med. in den Fächern Hyfiene, Pharmakologie und Kinderheilkunde
  • 15.12.1955 Habilitation im Fach Hygiene, Bakteriologie und Serologie an der Universität Marburg

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Hygiene, Bakteriologie und Serologie / Privatdozent / 1955-1963
  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Hygiene, Bakteriologie und Serologie / außerplanmäßiger Professor / 1963-1972

Werke:

Lebensorte:

  • Unna; Göttingen; Königsberg (Preußen); Münster (Westfalen); Heidelberg; Berlin; Fulda; Marburg
Familie

Vater:

Krüpe, N.N., Volksschullehrer und Waisenhausvater

Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung

Zitierweise
„Krüpe, Martin“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1203322372> (Stand: 6.10.2025)