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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 23. Dieburg

Koberstadt

Wüstung · 187 m über NN
Gemarkung Langen, Gemeinde Langen (Hessen), Landkreis Offenbach 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

1,5 km südöstlich von Langen; Flurnamen: Koberstadt, An der Koberstadt

Ersterwähnung:

876-881

Siedlungsentwicklung:

Ursprünglich Waldbezirk. 1565 wurde im Auftrag von Graf Wolfgang von Isenburg-Ronneburg mit dem Bau eines Schlosses begonnen, das Projekt jedoch kurze Zeit später zugunsten von Kelsterbach aufgegeben.

Historische Namensformen:

  • Cubereshart (876-881)
  • Chobershart (1286)
  • Kobershart (1313)
  • Coberstadt (1489)
  • Kobers-Hardt (1592)
  • Koberstadt (1680)

Bezeichnung der Siedlung:

  • Brunnenhaus
  • Forsthaus
  • Mühle

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3478574, 5538546
UTM: 32 U 478508 5536770
WGS84: 49.982881° N, 8.700214° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

43800600004

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 620, davon 33 Acker, 30 Wiesen, 556 Wald
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • Amt Kelsterbach

Altkreis:

Offenbach

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • In Frühmittelalter Bezeichnung für einen Waldbezirk. 1304 verpfändet Ulrich von Hanau seinen Wald, genannt die Kobershart, in Dreieich bei dem Haine seinem Neffen Philipp von Falkenstein. 1313 haben Philipp der Ältere und der Jüngere von Falkenstein den Wald Kobershard als Mainzer Lehen inne.
Wirtschaft

Mühlen:

1286 schenkt der Pleban Ebernand zu Arheilgen den Frauen zu Patershausen eine Mühle im Walde Chobershart.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Koberstadt, Landkreis Offenbach“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/14230> (Stand: 9.6.2015)