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KDR 100, TK25 1900 ff.

Witgenhain

Wüstung · 388 m über NN
Gemarkung Gilserberg, Gemeinde Gilserberg, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

13 km westlich von Ziegenhain.

Lage und Verkehrslage:

Wüste Siedlung in einem schmalen, beiderseits von Wald umgebenen Talgrund am Witgenhainer Born nordwestlich unterhalb der Kalten Hainbuche; Flurname Widchenhain.

Ersterwähnung:

1240

Letzterwähnung:

1569

Siedlungsentwicklung:

Wüstung nach 1360/67.

Die wüste Dorfstelle lokalisiert Dilich, Tafel XVI.

Noch im 18. Jahrhundert sollen Trümmer der ehemaligen Kirche sichtbar gewesen sein (Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 244).

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa um 1240.
  • wustenung 1569 (S 59).

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3504100, 5644700
UTM: 32 U 504024 5642882
WGS84: 50.937552° N, 9.057272° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400602002

Einwohnerstatistik:

  • 1569: wüst.
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1360/67: Gericht zur Kalten Hainbuche.

Altkreis:

Ziegenhain

Gericht:

  • 1360/67: Gericht zur Kalten Hainbuche
Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Um 1240 vertauscht Ludwig von Merzhausen Kloster Haina sein Recht an dem sogenannten Markwald des Dorfes Itzenhain für eine Hufe in Witgenhain.
  • 1569 steht die Wüstung Witgenhain samt Zehnten dem Reinhard Schenk und den von Griffte zu.

Zehntverhältnisse:

1360/67 ist der Zehnte zwischen den von Gleimenhain und Kloster Haina geteilt.

1569 steht die Wüstung Witgenhain samt Zehnten dem Reinhard Schenk und den von Griffte zu.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

Kirchliche Mittelbehörden:

15. Jahrhundert: Sendbezirk Treysa.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Witgenhain, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4808> (Stand: 8.11.2017)