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Hessische Biografie

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Portrait

Margarete Buber-Neumann
(1901–1989)

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Buber-Neumann, Margarete [ID = 19972]

* 21.10.1901 Potsdam, † 6.11.1989 Frankfurt am Main, evangelisch
Publizistin, Autorin
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Geburtsname:

Thüring, Margarete

Wirken

Werdegang:

  • aus einem bürgerlich-protestantischen Haushalt stammend
  • Besuch eines Gymnasiums in Potsdam
  • Mitglied der Freideutschen Jungend
  • Ausbildung als Kindergärtnerin am Pestalozzi-Fröbel-Haus in Berlin und Praktikum auf dem von Karl Wilker geleiteten Lindenhof
  • 1922 Eheschließung mit Rafael Buber (Sohn von Martin Buber (1878-1965)), Umzug nach Heidelberg
  • 1925 Trennung
  • 1929 Scheidung
  • Tätigkeiten als Sekretärin
  • 1921 Beitritt in den Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD)
  • 1926 Eintritt in die KPD in Potsdam
  • ab 1928 Sekretärin bei der Komintern-Zeitschrift 'Internationale Pressekorrespondenz'
  • 1929 Eheschließung mit Heinz Neumann (1902-1937) (damaliges Mitglied des Politbüros der KPD)
  • 1933 Umsiedlung zu ihrem Ehemann (Gesandter) nach Spanien
  • Flucht in die Schweiz
  • 1935 Einreise in die Sowjetunion
  • 1937 Hinrichtung des Ehemannes
  • 1938 Verhaftung, Verurteilung zu 5 Jahren Lagerhaft
  • 1939 Inhaftierung im Lager Karaganda in Kasachstan, Verrichtung schwerster Zwangsarbeit
  • 1940 auf der Brest-Litowsk-Brücke an das 'Deutsche Reich' ausgeliefert
  • 8.1940 Deportation in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück, Laufbahn als Funktionshäftling, Bekanntschaft mit der tschechischen Journalistin Milena Jesenská (1896-1944) (Freundin und Übersetzerin Franz Kafkas (1883-1924))
  • 4.1945 Entlassung
  • ab Spätherbst 1945 in Frankfurt am Main lebend, dreijähriger Aufenthalt in Schweden
  • 1949 Auftritt beim Krawtschenko-Prozess in Paris
  • Mitglied vom 'Bund freies Deutschland'
  • 1959 offizielle Nachricht über den Tod Heinz Neumanns durch das Rote Kreuz
  • 1975 Eintritt in die CDU
  • 1981 Bundesverdienstkreuz

Lebensorte:

  • Potsdam; Berlin; Heidelberg; Schweiz; Sowjetunion; Ravensbrück; Frankfurt am Main
Nachweise

Quellen:

Zitierweise
„Buber-Neumann, Margarete“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118516485> (Stand: 10.2.2025)