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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
117333425
Lyncker, Nikolaus Christoph Freiherr von [ID = 5987]
- * 2.4.1643 Marburg, † 28.5.1726 Wien, evangelisch
Dr. jur. utr. – Jurist, Reichshofrat - Andere Namen ↑
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Geburtsname:
Lyncker, Nikolaus* Christoph
- Wirken ↑
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Werdegang:
- ab 1659 Studium (Philosophie, Sprachen und „schöne Künste“) an den Universitäten Gießen, Jena und Marburg
- 16.5.1664 Lic. jur. in Gießen
- 30.6.1668 Promotion zum Dr. jur. in Gießen
- 3.11.1669 ordentlicher Professor der Rechte an der Universität Gießen
- 1669 Rat in Gießen
- Juni 1674 Hof- und Regierungsrat in Eisenach
- 1677-1700 ordentlicher Professor der Rechte an der Universität Jena
- 1683 Vormundschaftsrat in Jena
- 17.1.1687 Geheimrat
- 7.10.1688 geadelt
- 10.7.1695 Konsistorialpräsident in Jena
- 7.8.1700 Freiherrnstand
- 23.8.1701 Geheimratspräsident in Weimar
- 17.3.1707 Reichshofrat in Wien
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Lebensorte:
- Gießen; Jena; Marburg; Eisenach; Weimar; Wien
- Familie ↑
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Vater:
Lüncker, Aegidius, 1612–1678, Universitäts-Ökonom in Marburg, Sohn des Johann Daniel Lyncker, 1571–1629/30, hessischer Rentmeister in Homberg/Ohm, und der Margarethe Lucanus
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Mutter:
Ulner, Christine Eleonore, 1616–1693, Tochter des Samuel Ulner, GND, † 1665, Dr. iur., hessischer Rat und Hofgerichtsassessor, Bürgermeister von Marburg, und der Elisabeth Juncker
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Partner:
- Widmarckter, Margarethe Barbara, 1653–1695, Heirat Eisenach 1676, Tochter des Balthasar Widmarckter, † 1664, Dr. med., Sachsen-Weimarischer Hof- und Leibarzt, und der Christina Sophia Martini
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Verwandte:
- Lyncker, Ernst Christian Freiherr von <Sohn>, 1685–1750, Brandenburg-Ansbach. Geheimer Rat und Justizratspräsident, Titular-Reichshofrat
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 19, Leipzig 1884, S. 737-740 (August Ritter von Eisenhart)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 15, Berlin 1987, S. 585-586 (Friedhelm Neef)
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [79]
- Strieder, Grundlage zu einer hessischen Gelehrten- und Schriftsteller-Geschichte, Bd. 8, Kassel 1788, S. 187-216
- Estor, Marburger Beyträge zur Gelehrsamkeit, 1749, S. 145 ff.
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Bildquelle:
Bernhard Vogel, J C Lyncker, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Lyncker, Nikolaus Christoph Freiherr von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117333425> (Stand: 28.5.2026)
