Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Der Maler Adolf Hoeffler kehrt von seiner Amerikareise zurück, 5. Juli 1853
Am 5. Juli 1853 kehrt der Frankfurter Maler und Zeichner Adolf Hoeffler (1825–1898) von seiner fünfjährigen Amerikareise zurück. Ab 1848 war er durch Nordamerika und Kuba gereist. Dort hatte er sich seinen Lebensunterhalt vor allem durch Porträtmalen verdient und zahlreiche Landschaftszeichnungen geschaffen. In Philadelphia traf er den Darmstädter Maler Paul Weber (1823–1916), der sich 1854 dort niedergelassen hatte, 1861 aber ebenfalls nach Deutschland zurückkehrte.
Nach der Rückkehr nach Frankfurt am Main zog es ihn zunächst nach Paris, wo er seine amerikanischen Zeichnungen im Druck veröffentlichte. Danach lebte er kurzzeitig in Belgien und von 1854 bis 1856 in München. 1856 ließ er sich endgültig in seiner Vaterstadt nieder und widmete sich in seinen Gemälden und Zeichnungen verstärkt der heimischen Landschaft. Dabei kam er in Kontakt mit den Künstlern der damals entstehenden Kronberger Malerkolonie. Zudem unterrichtete er als Zeichenlehrer am Gymnasium und von 1864 bis 1872 auch an der Musterschule in Frankfurt.
(UH)
- Belege
- Weiterführende Informationen
- Empfohlene Zitierweise
- „Der Maler Adolf Hoeffler kehrt von seiner Amerikareise zurück, 5. Juli 1853“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/7713> (Stand: 2.10.2025)
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