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Hessische Biografie

Portrait

Franz Hubert Müller
(1784–1835)

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Müller, Franz Hubert [ID = 1697]

* 27.7.1784 Bonn, † 5.4.1835 Darmstadt
Galerieinspektor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • abgebrochenes Jurastudium
  • anschließend Ausbildung als Zeichner und Kupferstecher
  • 1799-1801 Studium an der Kasseler Kunstakademie
  • arbeitet 1807-1814 als Kopist im Umkreis von König Jerôme in Kassel
  • bis 1814 Hofmaler des Fürsten Georg Heinrich von Waldeck am Hof König Jerômes von Westfalen in Kassel
  • 1816 von Großherzog Ludwig I. zum Galerieinspektor in Darmstadt berufen
  • 1817 mit der Ordnung der großherzoglichen Sammlung beauftragt
  • 1818 Gründer der Großherzoglichen Zeichenschule
  • ab 1819 Zeichenlehrer am „Pädagog“ Darmstadt
  • 1820 brachte den ersten gedruckten Katalog der Darmstädter Galerie heraus
  • 1823 Ernennung zum Galerie-Direktor
  • 1823-1836 Erscheinen seiner Forschungen über die Oppenheimer Katharinenkirche in acht Tafelbänden
  • 1824 Doktorgrad der Universität Gießen

Werke:

  • Beiträge zur deutschen Geschichtskunde durch Kunstdenkmale mit vorzüglicher Berücksichtigung des Mittelalters (1837)

Lebensorte:

  • Kassel; Darmstadt
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Müller, Franz Hubert“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117577421> (Stand: 27.7.2025)