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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118749455
Rohden, Johann Martin von [ID = 15619]
- * 30.7.1778 Kassel, † 9.9.1868 Rom, evangelisch; katholisch
Maler - Wirken ↑
-
Werdegang:
- 1791-1795 Studium an der Kasseler Kunstakademie
- reist 1795 mit Charles du Ry nach Rom
- 1800 Rückkehr nach Kassel
- gewinnt 1802 einen 1. Preis der von Goethe gestellten Weimarer Preisaufgabe
- 1802-1811 zurück in Rom
- 1811-1812 Aufenthalt in Deutschland, anschließend Rückkehr nach Rom
- 1815 Konversion zum Katholizismus
- wird 1826 trotz seines kontinuierlichen Aufenthalts in Rom zum Kasseler Hofmaler ernannt
- kommt ab 1829 nicht mehr nach Kassel zurück
- 1832 aus dem Dienst des Hofmalers entlassen, erhält jedoch weiterhin Gehalt
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Lebensorte:
- Kassel; Rom
- Familie ↑
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Vater:
Rohden, Moritz von, GND, 1745–1811, Kaufmann in Kassel, Kommerzienrat
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Partner:
- Coconari, Catarina, aus Tivoli, Heirat 1814 oder 1815
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Verwandte:
- Hummel, Marianne, geb. von Rohden <Schwester>, GND, verheiratet mit Ludwig Hummel, Maler
- Rohden, Franz von <Sohn>, 1817-1903, Maler in Rom
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAD S 1
- HStAM 6 a Nr. 3302, Angelegenheiten von Künstlern; Übersendung von Kunstgegenständen, 1824-1827
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 29, Leipzig 1889, S. 52 (Weinitz)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 21, Berlin 2003, S. 765 f. (Marianne Heinz)
- Mävers, Reformimpuls und Regelungswut. Die Kasseler Kunstakademie im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert, Darmstadt/Marburg 2020
- Andreas Beyer u. a. (Hrsg.), Allgemeines Künstlerlexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, Bd. 99, Berlin 2018, S. 265
- Sitt (Hrsg.), „Geeignet, junge Künstler zu belehren…“. Die Anfänge der Kasseler Kunstakademie (1777–1830), 2. Aufl., Hamburg 2018, S. 75, 86, 197
- Kassel Lexikon, hrsg. von der Stadt Kassel, Bd. 2, Kassel 2009, S. 171 (Holger Th. Gräf)
- Paul Schmaling, Künstlerlexikon Hessen-Kassel 1777–2000. Mit den Malerkolonien Willingshausen und Kleinsassen, Kassel 2001, S. 482
- Marianne Heinz (Hrsg.), Johann Martin von Rohden 1778-1868, Ausst. Kat., Staatliche Museen Kassel, Neue Galerie, Wolfratshausen 2000
- Ruth Irmgard Pinnau, Johann Martin von Rohden 1778-1868. Leben und Werk, Diss., Bielefeld 1965
- Schnack (Hrsg.), Lebensbilder aus Kurhessen und Waldeck 1830–1930 Bd. 4, Marburg 1950, S. 276-284 (Lisa Oehler)
- Hans Vollmer (Hrsg.), Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, begr. von Ulrich Thieme und Felix Becker, Bd. 28, Leipzig 1934, S. 552
- Gustav Prior (Hrsg.), Jacob Hoffmeister´s gesammelte Nachrichten über Künstler und Kunsthandwerker in Hessen seit etwa 300 Jahren, Hannover 1885, S. 101
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Bildquelle:
Franz Nadorp creator QS:P170,Q1148908, Porträt Johann Martin von Rohden, gezeichnet von Franz Johann Heinrich Nadorp, Rom 1836, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (Ausschnitt)
- Zitierweise ↑
- „Rohden, Johann Martin von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118749455> (Stand: 21.11.2025)
