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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
119543451
Kniep, Christoph Heinrich [ID = 15498]
- * 29.7.1748 (Taufe) Hildesheim, † 11.7.1825 Neapel, katholisch
Zeichner - Wirken ↑
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Werdegang:
- Zeichner aus Hildesheim, zunächst auf Porträts spezialisiert
- erster Zeichen- und Malunterricht in Hannover bei Johann Friedrich und Johann Georg Ziesenis
- 1776-1778 Studium an der Kasseler Kunstakademie
- geht 1778 von Kassel nach Hamburg
- 1781 in Berlin, wo ihn der Ermländer Fürstbischof Kraschinsky verpflichtet und ihm eine Italienreise ermöglicht
- in Italien durch den Tod seines Gönners zum Gelderwerb durch die Arbeit als Porträtist gezwungen
- bald darauf in Neapel, wo er mit Unterbrechungen bis zu seinem Tod bleibt
- 1787 Bekanntschaft mit Goethe, begleitet ihn als Ansichtenzeichner auf seiner Reise durch Sizilien
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Netzwerk:
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Lebensorte:
- Hildesheim; Hannover; Kassel; Hamburg; Berlin
- Familie ↑
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Vater:
Kniep, Johann Conrad, 1712-1786, Brauer in Hildesheim, Sohn des Matthias Kniep in Hildesheim und der Anna Margaretha Bleidorn
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Mutter:
Ohlen, Margaretha Elisabeth, 1721-1788, Tochter des Georg August Ohlen, Prokurator und Brauer
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 16, Leipzig 1882, S. 288 (Joseph Eduard Wessely)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 12, Berlin 1980, S. 181 f. (Hans-Wolf Jäger)
- Martina Sitt (Hrsg.), „Geeignet, junge Künstler zu belehren…“. Die Anfänge der Kasseler Kunstakademie (1777–1830), 2. Aufl., Hamburg 2018, S. 191
- Georg Striehl, Der Zeichner Christoph Heinrich Kniep 1755-1825, Hildesheimm u.a. 1988
- Neue deutsche Biographie 12 (1979), S. 181-182 (Hans-Wolf Jäger)
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Bildquelle:
Christoph Heinrich Kniep (1755–1821), Kniep0a, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Kniep, Christoph Heinrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/119543451> (Stand: 29.7.2025)
