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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1178650553
Vogel, Maria Elisabeth [ID = 15407]
- * 4.7.1746 Hamburg, † 13.4.1810 Dockenhuden
Malerin - Andere Namen ↑
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Geburtsname:
Timmermann, Maria Elisabeth
-
Weitere Namen:
- Boor, Maria Elisabeth de
- Wirken ↑
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Werdegang:
- 1766 Heirat mit Abraham de Boor
- um 1777-1780 Studium an der Kasseler Kunstakademie
- erhielt am 27.9.1780 ein Diplom der Kasseler Kunstakademie
- arbeitete in Hamburg
- wohnte ab 1789 getrennt von ihrem Ehemann Abraham de Boor, der unter einer Alkoholsucht litt, in Hamburg-Dockenhuden
- lebte nach dem Tod de Boors im Jahr 1799 wohl zunächst in ungesicherten Verhältnissen
- 1801 Heirat mit dem Juristen Friedrich Gerhard Vogel
- gehörte der Klopstockschen Lesegesellschaft an
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Netzwerk:
- Tischbein, Johann Heinrich der Ältere <Lehrer>, 1722-1789
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Mitgliedschaften:
- 1780-1804 Ehrenmitglied der Kasseler Kunstakademie
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Werke:
- Porträt des Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock (1792)
- Altarbild für die Hamburger Waisenhauskirche (vor 1785)
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Lebensorte:
- Kassel
- Familie ↑
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Vater:
Timmermann, Jochim, 1702-1787, Hamburger Kaufmann und Weinhändler
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Mutter:
Negenborn, Elisabeth, 1712-1761
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Partner:
- Boor, Abraham de, 1732-1799, Kaufmann, Heirat 1766
- Vogel, Friedrich Gerhard, 1738-1814, Jurist, Heirat 20.10.1801
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Verwandte:
- Boor, Johanna Cornelia de <Tochter>, 1768-1833
- Boor, Charlotte de <Tochter>, 1772-1842
- Boor, Carl Friedrich de <Sohn>, 1776-1848
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 160 Nr. 107, Verwaltungs- und Finanzangelegenheiten der Akademie, 1808-1813, darin: Listen der Schüler
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Literatur:
- Mävers, Reformimpuls und Regelungswut. Die Kasseler Kunstakademie im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert, Darmstadt/Marburg 2020
- Paul Schmaling, Künstlerlexikon Hessen-Kassel 1777-2000. Mit den Malerkolonien Willingshausen und Kleinsassen, Kassel 2001, S. 600
- Hans Vollmer (Hrsg.), Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Bd. 34, Leipzig 1940, S. 480
- Martina Sitt (Hrsg.), „Geeignet, junge Künstler zu belehren…“. Die Anfänge der Kasseler Kunstakademie (1777-1830), 2. Aufl., Hamburg 2018, S. 79, 121-129, 182-183, ferner S. 69, 98-100, 113, 182
- Martina Sitt (Hrsg.), Aufgedeckt - Malerinnen im Umfeld Tischbeins und der Kasseler Kunstakademie : Projektseminar eines Masterkurses Kunstwissenschaft, 1 Aufl., Hamburg, Berlin 2016, S. 43
- Hermann Knackfuß, Geschichte der Königlichen Kunstakademie zu Kassel. Aus den Akten der Akademie zusammengestellt, Kassel 1908, online S. 129
- Johann Georg Meusel, Teutsches Künstlerlexikon oder Verzeichniss der jetztlebenden Teutschen Künstler. Nebst einem Verzeichniss sehenswürdiger Bibliotheken, Kunst- Münz- und Naturalienkabinette in Teutschland und in der Schweitz, Bd. 1, 2. umgearb. Ausg., Lemgo 1808, online, S. 161
- Zitierweise ↑
- „Vogel, Maria Elisabeth“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1178650553> (Stand: 4.7.2025)
