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Herzogtum Nassau 1819 – 5. Driedorf

Weitere Informationen

Arborn

Ortsteil · 410 m über NN
Gemeinde Greifenstein, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

19 km südwestlich von Dillenburg

Ersterwähnung:

1391

Vorbemerkung Historische Namensformen:

Alborn (1391) [HHStAW Bestand 121 Nr. U von Essershausen 1391 Juni 17]

Adorn (1819) [Karte vom Herzogthum Nassau : von den im Jahr 1819 geschehenen Aufnahmen längs der Preussischen und Hessischen Gränzen etc. ; orientirt nach Parallelen vom Meridian und Perpendikel von Paris, [o.O.] 1819 ]

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3441538, 5605685
UTM: 32 U 441487 5603883
WGS84: 50.58392° N, 8.173481° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532010020

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 527, davon 175 Acker (= 33.21 %), 90 Wiesen (= 17.08 %), 135 Holzungen (= 25.62 %)
  • 1961 (Hektar): 546, davon 157 Wald (= 28.75 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 435, davon 434 evangelisch (= 99.77 %), 1 katholisch (= 0.23 %)
  • 1961: 469, davon 429 evangelisch (= 91.47 %), 35 katholisch (= 7.46 %)
  • 1970: 500 Einwohner

Diagramme:

Arborn: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Nassau-Diez (Dillenburg, Hadamar, Siegen), Fürstentum Diez, Amt (Herrschaft) Beilstein (seit 1782 Amt Mengerskirchen)
  • 1806-1813: Großherzogtum Berg, Departement Sieg, Kanton Driedorf, Amt (Mairie) Mengerskirchen
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Herborn
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk I (Kreisamt Herborn)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Herborn
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Dillenburg
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Dillkreis

Gericht:

  • bis 1816: Amt Mengerskirchen
  • 1816: Amt Herborn
  • 1849: Justizamt Herborn
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Herborn
  • 1867: Amtsgericht Herborn

Gemeindeentwicklung:

Mit Wirkung vom 1.1.1977 im Zuge der hessischen Gebietsreform der Gemeinde Greifenstein eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1391 belehnt Echard Bischof zu Worms den Conrad von Essershausen u.a. mit Lehen zu Arborn
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1563 und 1782 zum Kirchspiel Nenderoth gehörig

Bekenntniswechsel:

Die Reformation setzte sich bis 1560 in der Grafschaft Nassau-Beilstein durch.

Reformierter Bekenntniswechsel: um 1575

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Arborn, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8324> (Stand: 6.3.2026)