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Historisches Ortslexikon

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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 101. Gelnhausen

Haitz

Stadtteil · 135 m über NN
Gemeinde Gelnhausen, Main-Kinzig-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

2,5 km nordöstlich von Gelnhausen

Ersterwähnung:

1173

Siedlungsentwicklung:

1928 erfolgt die Eingemeindung des aufgelösten Gutsbezirks Kaltenborn.

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3516169, 5563924
UTM: 32 U 516088 5562138
WGS84: 50.211203° N, 9.225469° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

435010030

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 158, davon 32 Acker (= 20.25 %), 103 Wiesen (= 65.19 %), 0 Holzungen
  • 1961 (Hektar): 1046, davon 912 Wald (= 87.19 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 358, davon 296 evangelisch (= 82.68 %), 62 katholisch (= 17.32 %)
  • 1961: 604, davon 460 evangelisch (= 76.16 %), 135 katholisch (= 22.35 %)
  • 1970: 723
  • Um 1600: 12 Ackersleute, 14 Einzlinge, 2 Beisassen, 1 Witwe

Diagramme:

Haitz: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • undatiert: Zentamt Gründau, eingeforstet in den Büdinger Wald
  • 1787: Grafschaft Isenburg-Meerholz, Gericht Meerholz
  • 1806: Fürstentum Isenburg, Gericht Meerholz
  • 1816: Kurfürstentum Hessen, Gericht Meerholz
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Gelnhausen
  • 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
  • 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Gelnhausen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Gelnhausen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Gelnhausen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Gelnhausen
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Gelnhausen
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis

Altkreis:

Gelnhausen

Gericht:

  • 1538: Isenburgischisches Gericht Wächtersbach,
  • Amtsgericht Gelnhausen
  • 1822: Kurfürstlich-Hessisches Gräflich-Isenburgisches Justizamt Meerholz
  • 1850: Justizamt Gelnhausen
  • 1867: Amtsgericht Gelnhausen

Gemeindeentwicklung:

1.4.1958: Umgemeindung der Siedlung Neu-Wirtheim und Wirtheim (BHF) (187 Einw.) nach der Gemeinde Wirtheim

Am 1.7.1970 wurde die Stadtgemeinde Gelnhausen gegründet, deren Stadtteil Haitz wurde.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1236 bestätigt Kaiser Friedrich II. dem Kloster Selbold seinen Besitz in Haitz.

Zehntverhältnisse:

Das Kloster Selbold bekundet 1173, den Nonnen zu Meerholz einige Zehnten, u.a. zu Haitz, übertragen zu haben.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Seit der Reformation nach Gelnhausen eingepfarrt

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation vermutlich um 1540.

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Mühlen:

Mühle am Ortsrand am Würgebach

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Haitz, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12419> (Stand: 2.4.2025)