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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 15. Friedberg

Weitere Informationen

Hainchen

Ortsteil · 140 m über NN
Gemeinde Limeshain, Wetteraukreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

8,5 km südwestlich von Büdingen

Ersterwähnung:

1322

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3499736, 5570501
UTM: 32 U 499661 5568713
WGS84: 50.270551° N, 8.995249° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

440014010

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 2213, davon 706 Acker, 354 Wiesen, 1077 Wald
  • 1961 (Hektar): 554, davon 163 Wald (= 29.42 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1961: 781, davon 703 evangelisch (= 90.01 %), 60 katholisch (= 7.68 %)
  • 1970: 909 Einwohner

Diagramme:

Hainchen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt (Grafschaft Münzenberg-Hanau), Kellerei Naumburg
  • 1806/7-10: Kaiserreich Frankreich, Fürstentum Hanau, Amt Ortenberg (Militärverwaltung)
  • 1810: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Ortenberg (zur Standesherrschaft Stolberg gehörig)
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Ortenberg
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Nidda
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Nidda
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis

Altkreis:

Büdingen

Gericht:

  • 1367: Gericht Hainchen bei Lindhain
  • 1820: Dom.-Amt Ortenberg
  • 1821: Landgericht Ortenberg
  • 1853: Landgericht Altenstadt
  • 1879: Amtsgericht Altenstadt
  • 1968: Amtsgericht Büdingen

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 zur Gemeinde Limeshain

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1322 nehmen vier Brüder aus dem Geschlecht v. Bommersheim eine Teilung ihres Erbes vor. Unter ihrem Allodialbesitz wird auch zum Heyne
Kirche und Religion

Ortskirchen:

Patrozinien:

  • Margaretha [1449]

Pfarrzugehörigkeit:

Zum Kirchspiel gehörte Höchst a. d. Nidder

Patronat:

1473 und 1523: Hanau

Klöster:

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in der 2. Hälfte der 1550er Jahre, danach zunächst von auswärtigen Pfarrern versehen.

Erster eigener evangelischer Pfarrer: Johann Jakob Giebler 1659-1668

Reformierter Bekenntniswechsel

Neben der reformierten Gemeinde bestand seit 1709 eine lutherische.

Seit 1819 unierte Pfarrei.

Kirchliche Mittelbehörden:

Erzdiözese Mainz, Archidiakonat des Propstes von St. Mariengreden in Mainz, Dekanat Roßdorf

Juden:

1830: 15, 1905: 17 Juden

angeschlossen an Himbach

Kultur

Schulen:

1910 Volksschule mit zwei Klassen, Schulhaus von 1893

Wirtschaft

Wirtschaft:

1854 werden 2 Ziegeleien genannt.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Hainchen, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12122> (Stand: 29.4.2024)