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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
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- Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 27. Erbach
Gumpersberg
-
Stadtteil · 327 m über NN
Gemarkung Ober-Kinzig, Gemeinde Bad König, Odenwaldkreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Siedlung
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Lagebezug:
13 km nordwestlich von Erbach, 1 km westlich von Ober-Kinzig
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Lage und Verkehrslage:
Offenes Dorf mit loser Gebäudeanordnung im Buntsandsteingebiet des Odenwaldes bei einseitiger Tallage.
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Ersterwähnung:
1408
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Historische Namensformen:
- Gamppfersberge (1408)
- Gumpprechtsperge (1408)
- Gompfberg (1424)
- Gomphersberg (1445)
- Gumbersberg (1757)
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Bezeichnung der Siedlung:
- Weiler
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3495093, 5514870
UTM: 32 U 495020 5513104
WGS84: 49.770383° N, 8.930839° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
437001040
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Flächennutzungsstatistik:
- 1854 (Morgen): 580, davon 308 Acker, 86 Wiesen, 165 Wald
-
Einwohnerstatistik:
- 1730: 5 wehrfähige Männer
- 1829: 73 Einwohner
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Diagramme:

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. - Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1787: Grafschaft Erbach-Schönberg, Herrschaft Breuberg (halb), die andere Hälfte gehörte zum Fürstentum zu Löwenstein-Wertheim-Rochefort, Cent Kirch-Brombach
- 1806: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Starkenburg, Amt Breuberg (zur Standesherrschaft Löwenstein-Wertheim gehörig)
- 1820: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Starkenburg, Amt Breuberg (zur Standesherrschaft Löwenstein-Wertheim gehörig)
- 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landratsbezirk Breuberg
- 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Erbach
- 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Neustadt
- 1874: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Erbach
- 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Erbach
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Erbach
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Erbach
- 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Odenwaldkreis
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Altkreis:
Erbach
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Gericht:
- Centgericht: Kirch-Brombach
- 1820: standesherrliches Amt Breuberg
- 1822: Landgericht Höchst
- 1879: Amtsgericht Höchst
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Gemeindeentwicklung:
Am 1.5.1951 zur Gemeinde Ober-Kinzig
Am 1.10.1971 zur Gemeinde Bad König
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1408 hat Henne Starckrat 2 Malter Korn von Graf Johann von Wertheim zu Lehen. Er verkauft im gleichen Jahrmit Willen des Grafen diese Korngült an Schenk Eberhard von Erbach. 1424 bekennt Heinrich Starkerad, 2 Malter Korn zu Gumpersberg von Graf Johann von Wertheim zu Lehen zu haben.
- 1806 mit der Breubergischen Cent Krich-Brombach an das Großherzogtum Hessen.
- Kirche und Religion ↑
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Pfarrzugehörigkeit:
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Bekenntniswechsel:
Einführung der Reformation ab 1526 durch die Grafen von Wertheim.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Gumpersberg, Odenwaldkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/13909> (Stand: 28.2.2025)

