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Historisches Ortslexikon

Griedelbach

Ortsteil · 335 m über NN
Gemeinde Waldsolms, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

12 km südöstlich von Wetzlar

Ersterwähnung:

(1250-1260)

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3465863, 5590404
UTM: 32 U 465802 5588608
WGS84: 50.448483° N, 8.518325° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532022020

Flächennutzungsstatistik:

  • 1834 (Morgen): 2205, davon 609 Wald
  • 1885 (Hektar): 571, davon 304 Ackerland (= 53.24 %), 47 Wiesen (= 8.23 %), 178 Holzungen (= 31.17 %)
  • 1961 (Hektar): 572, davon 181 Wald (= 31.64 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1834: 248 evangelische Einwohner, 11 Juden
  • 1961: 506, davon 424 evangelisch (= 83.79 %), 72 katholisch (= 14.23 %)
  • 1970: 499 Einwohner

Diagramme:

Griedelbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Solms-Braunfels, Anteil der Grafschaft Solms, Amt Braunfels
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Braunfels
  • 1816: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Braunfels
  • 1822: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Wetzlar

Gericht:

  • 1815: standesherrliches Justizamt Braunfels
  • 1849: Kreisgericht Wetzlar (Gerichtskommission Braunfels)
  • 1879: Amtsgericht Braunfels
  • 1968: Amtsgericht Wetzlar

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 wurde Griedelbach im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Gemeinde Waldsolms eingegliedert.

Besitz

Ortsadel:

(1250-1260)

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1463: Pfarrei

Pfarrzugehörigkeit:

Eigene Pfarrei bis 1558, danach Filial von Oberwetz.

Patronat:

1463: Herren von Hochweisel (nach Aussterben der Familie Rückfall der Kollatur an Nassau-Weilburg)

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation vermutlich Mitte des 16. Jahrhunderts.

Kirchliche Mittelbehörden:

15. Jahrhundert: Sendbezirk im Archipresbyterat Wetzlar, Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Erzdiözese Trier

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Griedelbach, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8441> (Stand: 29.4.2024)