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Historisches Ortslexikon

Gleimenhain

Stadtteil · 354 m über NN
Gemeinde Kirtorf, Vogelsbergkreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

13,5 km nordwestlich von Alsfeld

Ersterwähnung:

1279

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3508322, 5632107
UTM: 32 U 508244 5630294
WGS84: 50.824307° N, 9.117051° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

535010020

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 1984, davon 559 Acker, 564 Wiesen, 819 Wald
  • 1961 (Hektar): 496, davon 196 Wald (= 39.52 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1939: 187
  • 1961: 200, davon 193 evangelisch (= 96.50 %), 7 katholisch (= 3.50 %)
  • 1970: 158

Diagramme:

Gleimenhain: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Oberamt Alsfeld, Amt Kirtorf, Eußergericht (alleiniger Besitz des Freiherrn Schenk von Schweinsberg)
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Alsfeld
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Romrod
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Kirtorf
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Alsfeld
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Alsfeld
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Alsfeld
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Vogelsbergkreis

Altkreis:

Alsfeld

Gericht:

  • 1821: Landgericht Homberg,
  • 1879: Amtsgericht Homberg,
  • 1968: Amtsgericht Kirchhain (Landgerichtsbezirk Marburg [Lahn]).

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Stadtgemeinde Kirtorf eingegliedert.

Besitz

Ortsadel:

1293: Ludewicus de Glimenhagen (Baur, Hessische Urkunden 1 (Starkenburg und Oberhessen) Nr. 281);

1345: Dytmar fon Glyminhen der alde (Wyss, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei 2 Nr. 789).

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1560 zum Kirchspiel Wahlen gehörig.

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in der Landgrafschaft Hessen ab 1526.

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule, Schulhaus von 1894

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Gleimenhain, Vogelsbergkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/9739> (Stand: 29.4.2024)