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Historisches Ortslexikon

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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 12. Schotten

Fauerbach b. Nidda

Stadtteil · 260 m über NN
Gemeinde Nidda, Wetteraukreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

13,5 km nordwestlich von Büdingen

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3504605, 5585495
UTM: 32 U 504529 5583701
WGS84: 50.405329° N, 9.063726° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

440016040

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 3634, davon 1302 Acker, 463 Wiesen, 1717 Wald
  • 1961 (Hektar): 905, davon 437 Wald (= 48.29 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1961: 515, davon 479 evangelisch (= 93.01 %), 34 katholisch (= 6.60 %)

Diagramme:

Fauerbach b. Nidda: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt (Anteil am Fürstentum Oberhessen), Amt Nidda, Gericht Fauerbach
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Nidda
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Nidda
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Nidda
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Nidda
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
  • 1874: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis

Altkreis:

Büdingen

Gericht:

  • 1787: Gericht Fauerbach
  • 1821: Landgericht Nidda
  • 1879: Amtsgericht Nidda

Gemeindeentwicklung:

Am 1.12.1970 zur Stadt Nidda.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

zu Wallernhausen

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Wallernhausen, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Wallernhäuser Pfarrer Bechtold Ringshausen ab 1527.

Kirchliche Mittelbehörden:

Erzbistum Mainz, Archidiakonat Mariengreden, Dekanat Friedberg, Sendbezirk Wallernhausen

Kirchspiel Wallernhausen

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule, Schulhaus von 1909

Wirtschaft

Mittelpunktfunktion:

Zum Gericht Fauerbach gehörten 1787 Ober-Lais und Unter-Lais

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Fauerbach b. Nidda, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12031> (Stand: 14.3.2022)