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KDR 100, TK25 1900 ff.
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Herzogtum Nassau 1819 – 29. Usingen

Eschbach

Stadtteil · 314 m über NN
Gemeinde Usingen, Hochtaunuskreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

15 km nordwestlich von Bad Homburg

Lage und Verkehrslage:

Am gleichnamigen Bach, ca. 2 km nördlich von Usingen gelegen.

Ersterwähnung:

1250/60

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (1280)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3467081, 5580181
UTM: 32 U 467019 5578389
WGS84: 50.356652° N, 8.536369° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

434011010

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 1564, davon 541 Acker (= 34.59 %), 195 Wiesen (= 12.47 %), 690 Holzungen (= 44.12 %)
  • 1961 (Hektar): 1543, davon 706 Wald (= 45.76 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 783, davon 769 evangelisch (= 98.21 %), 9 katholisch (= 1.15 %), 5 Juden (= 0.64 %)
  • 1961: 1176, davon 941 evangelisch (= 80.02 %), 221 katholisch (= 18.79 %)
  • 1970: 1335

Diagramme:

Eschbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Grafschaft Usingen
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Usingen, Kirchspiel Eschbach
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VII (Kreisamt Idstein)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1886: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Usingen
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Usingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Hochtaunuskreis

Altkreis:

Usingen

Gericht:

  • Im Zuge der nassauischen Verwaltungsreform seit 1700 dem Gericht Grävenwiesbach gehörig.
  • 1816: Amt Usingen
  • 1849: Justizamt Usingen
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Usingen
  • 1867: Amtsgericht Usingen

Herrschaft:

1280 wird unter den bei der Teilung der Herrschaft Cleeberg an Gottfried von Eppstein fallenden Anteilen bei der Umschreibung er Gerichtshoheit das Dorf Eschbach genannt.

Gemeindeentwicklung:

Am 1.8.1972 erfolgte im Zuge der hessischen Gebietsreform die Eingliederung von Eschbach, Merzhausen und Wilhelmsdorf die neu gebildete Stadtgemeinde Usingen.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Ab 1388 zur Pfarrei Grävenwiesbach gehörig.

Diakonische Einrichtung:

Nach Wegweiser für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau. Ausgabe von 1954 eine Schwesternstation mit 1 Kraft

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation vermutlich ab 1526.

Kirchliche Mittelbehörden:

Erzbistum Mainz, Archidiakonat Mariengreden, Dekanat Friedberg, Sendbezirk Grävenwiesbach-Eschbach

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Wirtschaft:

1806 gehörte die Hessenmühle zu Eschbach.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Eschbach, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11374> (Stand: 27.3.2026)