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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 12. Schotten

Weitere Informationen

Einartshausen

Stadtteil · 256 m über NN
Gemeinde Schotten, Vogelsbergkreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

28 km südwestlich von Lauterbach

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3505165, 5596313
UTM: 32 U 505088 5594514
WGS84: 50.502575° N, 9.071751° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

535016060

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 2133, davon 656 Acker, 588 Wiesen, 860 Wald
  • 1961 (Hektar): 542, davon 228 Wald

Einwohnerstatistik:

  • 1939: 334 Einwohner
  • 1961: 317 Einwohner
  • 1970: 338 Einwohner
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft Solms-Rödelheim, Amt Nieder-Wöllstadt
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Nieder-Wöllstadt (zur Standesherrschaft Solms gehörig)
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Nieder-Wöllstadt (zur Standesherrschaft Solms gehörig)
  • 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Hungen
  • 1837: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Gießen
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Schotten
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Schotten
  • 1938: Deutsches Reich, Land Hessen, Landkreis Büdingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Vogelsbergkreis

Altkreis:

Büdingen

Gericht:

  • 1820: standesherrliches Amt Nieder-Wöllstadt
  • 1822: Landgericht Laubach
  • 1849: Landgericht Schotten
  • 1879: Amtsgericht Schotten
  • 1968: Amtsgericht Nidda

Herrschaft:

Im Zuge des solmsischen Teilungsvertrages des Jahres 1432 kommt Einartshausen als Zubehör von Laubach an Graf Johann von Solms (Solmser Urkunden 1 Nr. 996).

Gemeindeentwicklung:

Am 1.4.1972 im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Stadtgemeinde Schotten als Stadtteil eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1187 überträgt Graf Berthold II. von Nidda den Johannitern in Nidda Güter in Einartshausen.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Bis 1704 Filial von Gonterskirchen

Patronat:

1704 Graf zu Solms-Rödelheim

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in der Grafschaft Solms-Laubach ab 1544.

Erster eigener evangelischer Pfarrer: Johann Ludwig Preiniger (Preininger) 1704-1733

Juden:

1850: 52, 1905: 40 Juden

Synagoge seitMitte des 18. Jahrhunderts, Friedhof

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule, Schulhaus von 1889

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Einartshausen, Vogelsbergkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10104> (Stand: 29.4.2024)