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Herzogtum Nassau 1819 – 2. Hirzenhainer Höhe

Weitere Informationen

Eiershausen

Ortsteil · 345 m über NN
Gemeinde Eschenburg, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

8,5 km nordöstlich von Dillenburg

Ersterwähnung:

1342

Vorbemerkung Historische Namensformen:

Der in den Registern der Quelleneditionen und in der Literatur zu findende Beleg Echardishusen von 1306 ist auf Eckartshausen südwestlich von Büdingen zu beziehen.

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3455182, 5630043
UTM: 32 U 455125 5628231
WGS84: 50.804077° N, 8.363161° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532009020

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 534, davon 141 Acker (= 26.40 %), 105 Wiesen (= 19.66 %), 140 Holzungen (= 26.22 %)
  • 1961 (Hektar): 549, davon 171 Wald (= 31.15 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 418, davon 388 evangelisch (= 92.82 %), 11 katholisch (= 2.63 %), 19 andere Christen (= 4.55 %)
  • 1961: 756, davon 626 evangelisch (= 82.80 %), 85 katholisch (= 11.24 %)
  • 1970: 780 Einwohner

Diagramme:

Eiershausen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürst zu Nassau-Diez, Dillenburg, Hadamar und Siegen (Nassau-Oranien), Fürstentum Dillenburg, Amt Tringenstein
  • 1806-1813: Großherzogtum Berg, Departement der Sieg, Arrondissement Dillenburg, Kanton Herborn, Amt Tringenstein
  • 1813-1815: Fürstentum Nassau-Oranien
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Herborn
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk I (Kreisamt Herborn)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Herborn
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Dillenburg
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Dillkreis

Gericht:

  • 1816: Amt Dillenburg
  • 1849: Justizamt Dillenburg
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Dillenburg
  • 1867: Amtsgericht Dillenburg

Gemeindeentwicklung:

Am 1.10.1971 im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Gemeinde Eschenburg eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1342 haben die Herren von Dernbach Lehnsbesitz in Eiershausen.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1462, 1590 zum Kirchspiel Hirzenhain gehörig

Diakonische Einrichtung:

Nach Wegweiser für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau. Ausgabe von 1954 besteht eine Schwesternstation mit 1 Kraft

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in der Grafschaft Nassau-Dillenburg ab 1533

Reformierter Bekenntniswechsel: um 1575

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Eiershausen, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8393> (Stand: 27.3.2026)