Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
5620 Ortenberg
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Historische Karten
Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 16. Büdingen

Effolderbach

Stadtteil · 150 m über NN
Gemeinde Ortenberg, Wetteraukreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

9 km nordwestlich von Büdingen

Lage und Verkehrslage:

3,5 km südwestlich von Ortenberg.

Bahnhof der Eisenbahnlinie Gießen-Gelnhausen ("Lahn-Kinzig-Bahn") seit dem 23. Mai 1954.

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3500685, 5578434
UTM: 32 U 500610 5576642
WGS84: 50.341868° N, 9.008573° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

440019040

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 1291, davon 685 Acker, 208 Wiesen, 350 Wald
  • 1961 (Hektar): 339, davon 78 Wald (= 23.01 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1961: 480, davon 419 evangelisch (= 87.29 %), 59 katholisch (= 12.29 %)
  • 1970: 469 Einwohner

Diagramme:

Effolderbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: 2/6 Landgrafschaft Hessen-Darmstadt (Anteil am Fürstentum Oberhessen), Amt Lißberg; 1/6 Grafschaft Isenburg-Büdingen, Amt Büdingen, Gericht Düdelsheim; 3/6 Fürstentum zu Stolberg-Gedern (Anteil an der Grafschaft Königstein), Amt Gedern
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Gedern (zur Standesherrschaft Stolberg gehörig) (1816 kam noch 1/6 aus der Standesherrschaft Isenburg-Büdingen hinzu)
  • 1820: 1/3 Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Ortenberg, 1/3 Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Gedern (zur Standesherrschaft Stolberg gehörig), 1/3 Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Mockstadt (zur Standesherrschaft Isenburg gehörig)
  • 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Nidda
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Nidda
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis

Altkreis:

Büdingen

Gericht:

  • 1820: Dom.-Amt Ortenberg, standesherrliche Ämter Gedern und Mockstadt
  • 1821: landgericht Ortenberg
  • 1879: Amtsgericht Ortenberg
  • 1968: Amtsgericht Büdingen

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 zur Stadt Ortenberg.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1455 zum Kichspiel von Konradsdorf gehörig

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation vermutlich in den 1530er Jahren.

Katholischer Bekenntniswechsel: um 1548, nach 1552 wieder lutherisch.

Erster eigener evangelischer Pfarrer: Heinrich Fuchs 1589-1603

Kirchliche Mittelbehörden:

Erzdiözese Mainz, Archidiakonat des Propstes von Ilbenstadt

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule, Schulhaus von 1904

Wirtschaft

Mittelpunktfunktion:

Gerichts- und Amtssitz

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Effolderbach, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11983> (Stand: 14.3.2022)