Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
6120 Obernburg a. Main
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Historische Karten
Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 24. Neustadt

Dusenbach

Ortsteil · 158 m über NN
Gemeinde Höchst i. Odw., Odenwaldkreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

16 km nördlich von Erbach

Lage und Verkehrslage:

Geschlossenes Dorf mit regelhaftem Grundriss im Mümlingtal bei einseitiger Tallage

Ersterwähnung:

1303

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • Weilersiedlung

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3500792, 5518784
UTM: 32 U 500717 5517016
WGS84: 49.805593° N, 9.00996° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

437009020

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 386, davon 263 Acker, 95 Wiesen, 28 Wald
  • 1961 (Hektar): 104, davon 23 Wald (= 22.12 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1730: 4 wehrfähige Männer
  • 1961: 37, davon 36 evangelisch (= 97.30 %), 1 katholisch (= 2.70 %)
  • 1970: 58 Einwohner

Diagramme:

Dusenbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft Erbach-Schönberg, Herrschaft Breuberg (halb), die andere Hälfte gehörte zum Fürstentum zu Löwenstein-Wertheim-Rochefort, Cent Höchst
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Starkenburg, Amt Breuberg (zur Standesherrschaft Löwenstein-Wertheim gehörig)
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Starkenburg, Amt Breuberg (zur Standesherrschaft Löwenstein-Wertheim gehörig)
  • 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landratsbezirk Breuberg
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Erbach
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Neustadt
  • 1874: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Erbach
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Erbach
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Erbach
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Erbach
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Odenwaldkreis

Altkreis:

Erbach

Gericht:

  • 1557: zur Zent Höchst
  • 1806: Zentgericht Höchst
  • 1820: standesherrliches Amt Breuberg
  • 1822: Landgericht Höchst
  • 1879: Amtsgericht Höchst

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 zur Gemeinde Höchst (Odenwald)

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1557 hat die Herrschaft Breuberg alle hohe und niedere Obrigkeit, Zent und Untergericht. 1806 mit der Zent Höchst an das Großherzogtum Hessen.

Zehntverhältnisse:

1452 geht der Flachszehnte an das Kloster Höchst. 1557 hat das Kloster Höchst den großen und den kleinen Zehnten inne.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1557 pfarrt Dusenbach nach Sandbach

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation ab 1526 durch die Grafen von Wertheim.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Dusenbach, Odenwaldkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/13866> (Stand: 29.4.2024)