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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 15. Friedberg

Dorn-Assenheim

Stadtteil · 135 m über NN
Gemeinde Reichelsheim (Wetterau), Wetteraukreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

6 km östlich von Friedberg

Lage und Verkehrslage:

2,5 km südwestlich von Reichelsheim

Ersterwähnung:

1273

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (1318)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3488784, 5578225
UTM: 32 U 488714 5576434
WGS84: 50.339882° N, 8.841398° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

440021030

Flächennutzungsstatistik:

  • 1961 (Hektar): 433, davon 0 Wald

Einwohnerstatistik:

  • 1961: 846, davon 70 evangelisch (= 8.27 %), 764 katholisch (= 90.31 %)
  • 1970: 891 Einwohner

Diagramme:

Dorn-Assenheim: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Freiherr von Franckenstein zu Ockstadt halb (Mannlehen vom Fürstentum Fulda), die andere Hälfte Graf von Schönborn, Mannlehen vom Fürstentum Worms
  • 1820: Herzogtum Nassau, Amt Reichelsheim
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VII (Kreisamt Idstein)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Reichelsheim
  • 1867: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Friedberg
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Friedberg
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis

Altkreis:

Friedberg

Gericht:

  • 1820: Amt Reichelsheim
  • 1849-54: prov. Justizamt
  • 1867: Landgericht Friedberg
  • 1879: Amtsgericht Friedberg

Gemeindeentwicklung:

Am 1.2.1972 zur Stadt Reichelsheim.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Unter den Gülten, die Konrad von Lisberg dem Friedberger Bürger Gottfried 1273 zu Lehnrecht verkauft, werden auch bonis suis sitis in Massinh[eim] erwähnt.
  • 1367 vermacht die Bürgerin Yrmendrut dem Kloster Arnsburg zu einem bestimmten Seelgerät Land zu Dorn-Assenheim.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1367: Kirche
  • um 1435: Pleban

Patronat:

1405: Bistum Worms

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Echzell, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Echzeller Pfarrer Kaspar Haun ab 1527.

Katholischer Bekenntniswechsel: um 1600, in der Schwedenzeit kurzzeitig wieder lutherisch.

Kirchliche Mittelbehörden:

Erzbistum Mainz, Archidiakonat Mariengreden, Dekanat Friedberg, Sendbezirk Nieder-Florstadt

Kultur

Schulen:

1910 Volksschule mit zwei Klassen, zwei Schulhäuser von 1877 und 1902

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Dorn-Assenheim, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12076> (Stand: 14.3.2022)