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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
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Weitere Informationen
Calbach
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Stadtteil · 172 m über NN
Gemeinde Büdingen, Wetteraukreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Dorf
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Lagebezug:
4,5 km südwestlich von Büdingen
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Lage und Verkehrslage:
Der Ort wird durch den Krebsbach geteilt.
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Weitere Namen:
- Caltebah, in (750-802) [2. Hälfte XII Codex Eberhardi Bd. 2, S. 205 Nr. 71= UB Fulda 1 Nr. 358, S. 444. Zuordnung dieses Belegs zwischen diesem und Kalbach bei Frankfurt strittig]
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Historische Namensformen:
- Kalbach
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Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:
-
Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3503719, 5570956
UTM: 32 U 503643 5569167
WGS84: 50.27463° N, 9.051121° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
440004040
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Flächennutzungsstatistik:
- 1854 (Morgen): 811, davon 661 Acker, 124 Wiesen, - Wald
- 1961 (Hektar): 305, davon 101 Wald (= 33.11 %)
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Einwohnerstatistik:
- 1961: 356, davon 283 evangelisch (= 79.49 %), 60 katholisch (= 16.85 %)
- 1970: 399 Einwohner
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Diagramme:

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. - Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1389: Herrschaft Eppstein, Amt Ortenberg
- 1787: Grafschaft Isenburg-Büdingen, Amt Büdingen, Gericht Büdingen
- 1806: Fürstentum Isenburg, Amt Büdingen, Gericht Büdingen
- 1816: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Büdingen (zur Standesherrschaft Isenburg gehörig)
- 1820: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Büdingen (zur Standesherrschaft Isenburg gehörig)
- 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Büdingen
- 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Nidda
- 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
- 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
- 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis
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Altkreis:
Büdingen
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Gericht:
- 1499: Gericht Büdingen
- 1787: Gericht Büdingen
- 1821: standesherrliches Amt Büdingen
- 1822: Landgericht Büdingen
- 1879: Amtsgericht Büdingen
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Herrschaft:
1389 von den Herren von Eppstein an Isenburg verpfändet, 1466 wieder gelöst
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Gemeindeentwicklung:
Am 31.12.1971 zur Stadt Büdingen.
- Kirche und Religion ↑
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Pfarrzugehörigkeit:
zu Büdingen
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Bekenntniswechsel:
Da Filial von Büdingen, Einführung der Reformation vermutlich ab 1535.
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Juden:
1830: 3 Juden
Gemeinde mit Eckartshausen
- Kultur ↑
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Schulen:
1910 einklassige Volksschule, Schulhaus von 1908
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Denkmaltopographie Wetteraukreis 1, S. 136-137
- Historisches Ortsverzeichnis Großherzogtum und Volksstaat Hessen, S. 69
- Diehl, Pfarrer- und Schulmeisterbuch für die hessen-darmstädtischen Souveränitätslande, S. 360
- Krapp, Hessische Schulstatistik, S. 175
- Arnsberg, Die jüdischen Gemeinden in Hessen: Anfang, Untergang, Neubeginn, Bd.1
- Zitierweise ↑
- „Calbach, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11908> (Stand: 29.4.2024)

