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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 12. Schotten

Weitere Informationen

Breungeshain

Stadtteil · 560 m über NN
Gemeinde Schotten, Vogelsbergkreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

20,5 km südwestlich von Lauterbach

Ersterwähnung:

1067

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3514725, 5596881
UTM: 32 U 514645 5595082
WGS84: 50.50752° N, 9.206525° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

535016020

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 5097, davon 925 Acker, 2552 Wiesen, 1517 Wald
  • 1961 (Hektar): 1275, davon 705 Wald (= 55.29 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1961: 358, davon 335 evangelisch (= 93.58 %), 19 katholisch (= 5.31 %)
  • 1970: 361 Einwohner

Diagramme:

Breungeshain: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Anteil am Fürstentum Oberhessen, Amt Nidda und Lißberg, Gericht Burkhards
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Nidda
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Lißberg
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Schotten
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Nidda
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Schotten
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Schotten
  • 1938: Deutsches Reich, Land Hessen, Landkreis Büdingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Vogelsbergkreis

Altkreis:

Büdingen

Gericht:

  • 1821: Landgericht Schotten
  • 1879: Amtsgericht Schotten
  • 1968: Amtsgericht Nidda

Gemeindeentwicklung:

Am 1.12.1970 im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Stadtgemeinde Schotten als Stadtteil eingegliedert.

Besitz

Zehntverhältnisse:

1067 verlieh Erzbischof Siegfried I. von Mainz der Kirche von Breungesheim die Zehntrechte in den umliegenden Orten Crainfeld, Altenschlirf, Wingershausen und Waldflur Fockenhain.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1016: Einweihung der Kirche in Wingerhausen im späteren Pfarrgebiet von Breungeshain
  • 1067: Weihe der Kirche

Patrozinien:

  • Georg (Georgius); Martinus [1067]

Pfarrzugehörigkeit:

1016: Pfarrei Wingershausen

1067: eigenständige Pfarrei

Mitte des 17. Jahrhunderts wurde Busenborn vorübergehend mit Breungesheim verbunden und dessen Filial. 1767 wurde es wieder losgelöst und zur Pfarrei erhoben.

Patronat:

vor 1267: Herren von Romrod

ab 1267: Antoniterorden in Grünberg

1577: Landgrafschaft Hessen

Bekenntniswechsel:

Erster evangelischer Pfarrer: Johannes Atzbach ca. 1536 bis ca. 1566

Kirchliche Mittelbehörden:

Erzbistum Mainz, Archidiakonat St. Mariengreden, Dekanat Friedberg, Sendbezirk Breungeshain

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule, Schulhaus von 1887

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Breungeshain, Vogelsbergkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10091> (Stand: 29.4.2024)