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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
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- Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 94. Birstein
Bösgesäß
-
Ortsteil · 322 m über NN
Gemeinde Birstein, Main-Kinzig-Kreis
- Siedlung ↑
-
Ortstyp:
Dorf
-
Lagebezug:
18,7 km westlich von Schlüchtern
-
Lage und Verkehrslage:
Links der Bracht gelegen
-
Siedlungsentwicklung:
Durch die Bracht sind zwei Teile des ursprünglich zusammengehörenden Dorfes getrennt. Vgl. die Siedlungsentwicklung von Böß-Gesäß II
-
Historische Namensformen:
- Bunsgesesze (1384)
- Bonßgeseße (1489)
- Boesgeseße (1606)
- Bößgesäß
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Burgen und Befestigungen:
- Durch die Bracht sind zwei Teile des ursprünglich zusammengehörenden Dorfes getrennt. Vgl. die Siedlungsentwicklung von Böß-Gesäß II
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3519491, 5582525
UTM: 32 U 519409 5580732
WGS84: 50.378325° N, 9.272965° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
435004020
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Flächennutzungsstatistik:
- 1885 (Hektar): 149, davon 66 Acker (= 44.30 %), 53 Wiesen (= 35.57 %), 23 Holzungen (= 15.44 %)
- 1961 (Hektar): 149, davon 96 Wald (= 64.43 %)
-
Einwohnerstatistik:
- 1514: 7 Zinsende
- 1551: 15 Zinsende
- 1606: 22 Untertanen
- 1770: 12 Haushaltungen
- 1885: 55, davon 45 evangelisch (= 81.82 %), 10 katholisch (= 18.18 %)
- 1961: 49, davon 48 evangelisch (= 97.96 %), 1 katholisch (= 2.04 %)
- 1970: 65 Einwohner
-
Diagramme:

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. - Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1787: Fürstentum Isenburg-Birstein, Amt Wenings, Gericht Reichenbach- links der Bracht (Bösgesäß- rechts der Bracht Gericht Wenings)
- 1816: Kurfüstentum Hessen, Amt Wenings, Gericht Reichenbach
- 1821: Kurfüstentum Hessen, Kreis Salmünster
- 1830: Kurfüstentum Hessen, Kreis Gelnhausen
- 1848: Kurfüstentum Hessen, Bezirk Hanau
- 1851: Kurfüstentum Hessen, Kreis Gelnhausen
- 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Gelnhausen
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Gelnhausen
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Gelnhausen
- 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Gelnhausen
- 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis
-
Altkreis:
Gelnhausen
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Gericht:
- 1514: zum Gericht Wolferborn
- 1551 und später: zu Birstein
- 1787: Gericht Wenings
- 1822: Kurfürstlich-Hessisches Fürstlich-Isenburgisches Justizamt Birstein
- 1850: Justizamt Birstein
- 1867: Amtsgericht Wächtersbach
- 1968: Amtsgericht Gelnhausen
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Gemeindeentwicklung:
Seit 01.02.1971 Ortsteil der Gemeinde Birstein
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- Vor 1384 stifteten die Herren von Herolz ein Gut in Bösgesäß an Reichenbach.
- Kirche und Religion ↑
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Pfarrzugehörigkeit:
1553 zum Kirchspiel Gedern gehörig.
Protestanten: 1872 Klasse Gelnhausen, Pfarrei Kirchbracht (Hochhuth, Statistik der evangelischen Kirche, S. 775)
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Bekenntniswechsel:
Einführung der Reformation vermutlich um 1530.
- Kultur ↑
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Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Bösgesäß, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12669> (Stand: 14.5.2024)

