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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 28. Michelstadt

Wiebelsbach

Dorf · 250 m über NN
Gemarkung Lützel-Wiebelsbach, Gemeinde Lützelbach, Odenwaldkreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

15 km nordöstlich von Erbach

Lage und Verkehrslage:

Geschlossenes Dorf im Buntsandsteingebiet des Odenwaldes bei einseitiger Tallage.

Ersterwähnung:

1273

Siedlungsentwicklung:

Mit Einführung der Hessischen Gemeindeordnung im Jahre 1821 wurden Lützelbach und Wiebelsbach zu der politischen Doppelgemeinde Lützel-Wiebelsbach zusammengeschlossen und wuchsen im 19. Jahrhundert zusammen.

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3505437, 5516964
UTM: 32 U 505360 5515197
WGS84: 49.789206° N, 9.074463° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

43701003002

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 1605, davon 935 Acker, 178 Wiesen, 492 Wald

Einwohnerstatistik:

  • 1829: 435 Einwohner
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft Erbach-Schönberg, Herrschaft Breuberg (halb), die andere Hälfte gehörte zum Fürstentum zu Löwenstein-Wertheim-Rochefort, Cent Lützelbach
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Starkenburg, Amt Breuberg (zur Standesherrschaft Löwenstein-Wertheim gehörig)

Altkreis:

Erbach

Gericht:

  • Zentgericht Lützelbach

Gemeindeentwicklung:

1821 Zusammenschluss der beiden Dörfer Lützelbach und Wiebelsbach zur Gemeinde Lützel-Wiebelsbach.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1273 übergibt Markward von Rosenbach dem Kloster Höchst 3 Güter zu Wiebelsbach. 1356 verkaufen Uelin von dem Werde und seine Ehefrau Byngel dem Kloster Höchst ein Gut zu Wiebelsbach. 1448 werden Wertheimische Gefälle erwähnt.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • Neugotischer Sandsteinbau mit Schieferdeckung

Pfarrzugehörigkeit:

Im 16. Jahrhundert Tochterkirche von Lützelbach

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation ab 1526 durch die Grafen von Wertheim.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Wiebelsbach, Odenwaldkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/14096> (Stand: 15.3.2018)