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Historisches Ortslexikon

Weiperfelden

Ortsteil · 331 m über NN
Gemeinde Waldsolms, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

15,5 km südöstlich von Wetzlar

Ersterwähnung:

1207

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3468634, 5587101
UTM: 32 U 468572 5585306
WGS84: 50.418945° N, 8.557614° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532022060

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 58, davon 28 Acker (= 48.28 %), 16 Wiesen (= 27.59 %), 4 Holzungen (= 6.90 %)
  • 1961 (Hektar): 58, davon 5 Wald (= 8.62 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 112, davon 112 evangelisch (= 100.00 %), 0 katholisch
  • 1961: 124, davon 105 evangelisch (= 84.68 %), 13 katholisch (= 10.48 %)
  • 1970: 148 Einwohner

Diagramme:

Weiperfelden: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt (Anteil am Fürstentum Oberhessen), Amt Butzbach und Philippseck
  • 1803: Herzogtum Nassau-Usingen
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VII (Kreisamt Idstein)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1886: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Usingen
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Wetzlar
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Wetzlar
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Wetzlar

Gericht:

  • 1816: Amt Usingen
  • 1849: Justizamt Usingen
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Usingen
  • 1867: Amtsgericht Usingen

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 wurde Weiperfelden im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Gemeinde Waldsolms eingegliedert.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1577 zum Kirchspiel Münster gehörig

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Hoch-Weisel, Einführung der Reformation vermutlich um 1540.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Weiperfelden, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/7975> (Stand: 29.4.2024)