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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 16. Büdingen

Weitere Informationen

Wallernhausen

Stadtteil · 179 m über NN
Gemeinde Nidda, Wetteraukreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

13,5 km nordwestlich von Büdingen

Ersterwähnung:

1187

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3501248, 5584228
UTM: 32 U 501173 5582434
WGS84: 50.393955° N, 9.016501° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

440016180

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 3835, davon 1677 Acker, 566 Wiesen, 1451 Wald
  • 1961 (Hektar): 956, davon 302 Wald (= 31.59 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1961: 758, davon 666 evangelisch (= 87.86 %), 85 katholisch (= 11.21 %)
  • 1970: 781 Einwohner

Diagramme:

Wallernhausen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Amt (Grafschaft) Nidda und Lißberg, Amt Nidda
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Nidda
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Nidda
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Nidda
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Nidda
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
  • 1874: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis

Altkreis:

Büdingen

Gericht:

  • 1821: Landgericht Nidda
  • 1879: Amtsgericht Nidda

Gemeindeentwicklung:

Am 1.12.1971 zur Stadt Nidda.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1187 überträgt Graf Berthold I. von Nidda den Johannitern in Nidda Güter in Wallernhausen
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1299: Pleban

Pfarrzugehörigkeit:

1359: eigenständige Pfarrei. Im 16. Jahrhundert gehörten zur Pfarrei als Filialen Glashütten, Fauerbach, Ober-Lais und Unter-Lais. 1856 wurde Ober-Lais abgepfarrt (mit Unter-Lais und Glashütten)

Patronat:

1493: Schenkung an die Johanniterkommende in Nidda. 1585 ging die Kollatur an die Landgrafschaft Hessen über und gelangte nach dem Tode des Landgrafen Ludwig von Hessen-Marburg an die Darmstädtische Linie.

Bekenntniswechsel:

Erster evangelischer Pfarrer: Bechtold Ringshausen von Gelnhausen 1527-1561, bis 1527 Ordensperson im Johanniterhaus in Nidda

Kirchliche Mittelbehörden:

Erzbistum Mainz, Archidiakonat Mariengreden, Dekanat Friedberg, Sendbezirk Wallernhausen

Kirchspiel Wallernhausen: Fauerbach, Unterlais (1577 mit Glashütten und Oberlais) und Wallernhausen

Kultur

Schulen:

Gründung einer Schule vermutlich am Anfang des 17. Jahrhunderts; 1910 Volksschule mit zwei Klassen

Wirtschaft

Wirtschaft:

1854 werden der Hof Finkenloch und 1 Ziegelei erwähnt.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Wallernhausen, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12172> (Stand: 29.4.2024)