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Historisches Ortslexikon
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- 6219 Brensbach
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
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- Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 27. Erbach
Weitere Informationen
Wallbach
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Ortsteil · 244 m über NN
Gemeinde Brensbach, Odenwaldkreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Dorf
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Lagebezug:
13,5 km nordwestlich von Erbach
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Lage und Verkehrslage:
Offenes Dorf im Granitgebiet bei getrennter doppelseitiger Tallage.
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Ersterwähnung:
1426
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Historische Namensformen:
- Walbach (1426)
- Walbach (1450)
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3493627, 5513974
UTM: 32 U 493554 5512208
WGS84: 49.762314° N, 8.910503° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
437003050
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Flächennutzungsstatistik:
- 1854 (Morgen): 1405, davon 511 Acker, 158 Wiesen, 694 Wald
- 1961 (Hektar): 351, davon 167 Wald (= 47.58 %)
-
Einwohnerstatistik:
- 1829: 220 Einwohner
- 1961: 165, davon 148 evangelisch (= 89.70 %), 15 katholisch (= 9.09 %)
- 1970: 178 Einwohner
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Diagramme:

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. - Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1787: Grafschaft Erbach-Schönberg, Herrschaft Breuberg (halb), die andere Hälfte gehörte zum Fürstentum zu Löwenstein-Wertheim-Rochefort, Cent Kirch-Brombach
- 1806: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Starkenburg, Amt Breuberg (zur Standesherrschaft Löwenstein-Wertheim gehörig)
- 1820: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Starkenburg, Amt Breuberg (zur Standesherrschaft Löwenstein-Wertheim gehörig)
- 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landratsbezirk Breuberg
- 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Erbach
- 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landkreis Neustadt
- 1874: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landkreis Erbach
- 1972: Odenwaldkreis
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Altkreis:
Erbach
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Gericht:
- Zentgericht Kirch-Brombach
- 1820: standesherrliches Amt Breuberg
- 1822: Landgericht Höchst
- 1879: Amtsgericht Höchst
- 1957: Amtsgericht Reichelsheim
- 1968: Amtsgericht Michelstadt
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Gemeindeentwicklung:
Am 1.8.1972 zur Gemeinde Brensbach
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1426 bekennt Henne Yring von Mauschenheim, dass er das Gut zu Walbach wegen seiner Mutter und seiner Geschwister von Schenk Konrad von Erbach als Lehen empfangen habe.
- Grundbesitz des Stifts zum Heiligen Geist in Heidelberg.
- 1806 mit der Zent Kirch-Brombach an das Großherzogtum Hessen
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Zehntverhältnisse:
1471 verkaufen Cuntz Echter und seine Söhne Hamman und Asmus ihren Teil am Zehnten dem Frühmeßaltar zu Rodorf mit dem Willen des Lehnsherrn, Schenk Philipp von Erbach.
- Kirche und Religion ↑
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Pfarrzugehörigkeit:
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Bekenntniswechsel:
Einführung der Reformation ab 1526 durch die Grafen von Wertheim.
- Kultur ↑
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Schulen:
1910 einklassige Volksschule, Schulhaus von 1899
- Wirtschaft ↑
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Wirtschaft:
1770: Silberbergwerk genannt
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Müller, Starkenburg, S. 729-730
- Demandt, Kirchenorganisation, S. 123
- Historisches Ortsverzeichnis Großherzogtum und Volksstaat Hessen, S. 208
- Denkmaltopographie Odenwaldkreis, S. 180-182
- Diehl, Pfarrer- und Schulmeisterbuch für die hessen-darmstädtischen Souveränitätslande, S. 127
- Krapp, Hessische Schulstatistik, S. 78
- Zitierweise ↑
- „Wallbach, Odenwaldkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/14048> (Stand: 29.4.2024)

