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Historisches Ortslexikon
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- Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 95. Steinau
Wahlert
-
Stadtteil · 169 m über NN
Gemeinde Bad Soden-Salmünster, Main-Kinzig-Kreis
- Siedlung ↑
-
Ortstyp:
Dorf
-
Lagebezug:
12,1 km südwestlich von Schlüchtern
-
Lage und Verkehrslage:
an der Salz
-
Historische Namensformen:
- Waldenrode (1326)
- Wahlerts (1725)
- Wahlert (1811)
-
Bezeichnung der Siedlung:
- villa (1326);
- Dörflein (1712;
-
Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:
- Hieffen (Wüstung)
-
Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3526040, 5575623
UTM: 32 U 525955 5573832
WGS84: 50.316025° N, 9.364556° O OpenLayers - Statistik ↑
-
Ortskennziffer:
435002100
-
Flächennutzungsstatistik:
- 1885 (Hektar): 158, davon 63 Acker (= 39.87 %), 45 Wiesen (= 28.48 %), 34 Holzungen (= 21.52 %)
- 1961 (Hektar): 157, davon 2 Wald (= 1.27 %)
-
Einwohnerstatistik:
- 1812: 22 Feuerstellen mit 165 Seelen
- 1885: 130, davon 3 evangelisch (= 2.31 %), 127 katholisch (= 97.69 %)
- 1961: 126, davon 9 evangelisch (= 7.14 %), 117 katholisch (= 92.86 %)
- 1970: 132
-
Diagramme:

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. - Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1787: Freiherr von Hutten zum Stolzenberg, Huttischer Grund (Mannlehen von der Grafschaft Hanau)
- 1803: Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda, Amt Salmünster
- 1806-1810: Primatialstaat Karl Theodor von Dalbergs im Rheinbund, Fürstentum Fulda, Amt Salmünster
- 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Fulda, Distrikt Salmünster
- 1816: Kurfürstentum Hessen, Großherzogtum Fulda, Stadt und Amt Salmünster
- 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Salmünster
- 1830: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
- 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
- 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
- 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Schlüchtern
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
- 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Schlüchtern
- 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis
-
Altkreis:
Schlüchtern
-
Gericht:
- Salmünster
- 1822: Justizamt Salmünster (Gericht Romsthal)
- 1867: Amtsgericht Salmünster
- 1968: Amtsgericht Schlüchtern
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Gemeindeentwicklung:
Seit 01.04.1972 Ortsteil der Stadt Bad Soden bei Salmünster, seit 01.07.1974 Stadt Bad Soden-Salmünster.
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1725 gaben die von Hutten Wahlert als ein hanauisches Lehen an.
- Kirche und Religion ↑
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Pfarrzugehörigkeit:
Nach Romsthal eingepfarrt
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Bekenntniswechsel:
Der Ort blieb katholisch.
- Kultur ↑
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Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):
- Wirtschaft ↑
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Mühlen:
Am südlichen Dorfausgang an einem von der Salz abgeleiteten Betriebsgraben Getreidemühle (auch Untermühle genannt)
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 489,
- Klein, Geschichte des Mühlenwesens, S. 211-212,
- Zitierweise ↑
- „Wahlert, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12563> (Stand: 16.10.2019)

