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Historisches Ortslexikon

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KDR 100, TK25 1900 ff.

Unter-Hiltersklingen

Ortsteil · 325 m über NN
Gemeinde Mossautal, Odenwaldkreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Siedlung

Lagebezug:

6,5 km südöstlich von Erbach

Lage und Verkehrslage:

Offenes Dorf mit regellosem Grundriss im Buntsandsteingebiet bei doppelseitiger Gehängelage.

Historische Namensformen:

  • Unter-Hiltersklingen (1829)
  • Unter-Hiltersklingen (1927)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3493297, 5500173
UTM: 32 U 493224 5498413
WGS84: 49.638226° N, 8.906161° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

437012050

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 2423, davon 466 Acker, 273 Wiesen, 1659 Wald
  • 1961 (Hektar): 605, davon 512 Wald (= 84.63 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1819: 145 Einwohner
  • 1961: 169, davon 152 evangelisch (= 89.94 %), 17 katholisch (= 10.06 %)
  • 1970: 218 Einwohner
  • Anfang des 18. Jahrhunderts: 10 wehrfähige Männer und 1 Beisasse

Diagramme:

Unter-Hiltersklingen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft Erbach-Fürstenau
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Fürstenau (zur Standesherrschaft Erbach gehörig)
  • 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landratsbezirk Erbach
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Erbach
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Erbach
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Erbach
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Erbach
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Erbach
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Odenwaldkreis

Altkreis:

Erbach

Gericht:

  • 1820: standesherrliches Amt Fürstenau
  • Mai 1822: landgericht Beerfelden
  • September 1822 bis 1853: Landgericht Freienstein in Beerfelden
  • 1853: Landgericht Michelstadt
  • 1879: Amtsgericht Michelstadt

Gemeindeentwicklung:

Bis zum 8.1.1855 Gemeinde Hiltersklingen, seitdem Name der zweigeteilten Gemeinde

Seit 1.7.1971 erneut zur Gemeinde Hiltersklingen

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

zu Güttersbach gehörig

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in der Grafschaft Erbach ab 1539.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Unter-Hiltersklingen, Odenwaldkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/14041> (Stand: 14.8.2023)