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Weitere Informationen

Unter-Abtsteinach

Ortsteil · 409 m über NN
Gemeinde Abtsteinach, Landkreis Bergstraße 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

15 km südöstlich von Heppenheim

Historische Namensformen:

  • Understainach (1654)
  • Abtsteinach inferior (1682)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3484748, 5488059
UTM: 32 U 484679 5486303
WGS84: 49.529152° N, 8.788278° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

431001030

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 2335, davon 841 Acker, 261 Wiesen, 1205 Wald
  • 1961 (Hektar): 584, davon 321 Wald (= 54.97 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1829: 336 Einwohner
  • 1961: 629, davon 35 evangelisch (= 5.56 %), 586 katholisch (= 93.16 %)
  • 1970: 808 Einwohner

Diagramme:

Unter-Abtsteinach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Kurfürstentum Mainz, Unteres Erzstift, Oberamt Starkenburg, Amtsvogtei Fürth, Cent Abtsteinach
  • 1803: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Provinz Starkenburg, Amtsvogtei Fürth
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Fürth
  • 1812: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Wald-Michelbach
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Heppenheim
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Lindenfels
  • 1874: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim
  • 1938: Deutsches Reich, Land Hessen, Landkreis Bergstraße (Umbenennung)
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Bergstraße
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Bergstraße

Altkreis:

Bergstraße

Gericht:

  • 1821: Amt Waldmichelbach
  • 1821-1853: Landgericht Fürth
  • 1853-1879: Landgericht Waldmichelbach
  • 1879-1943: Amtsgericht Wald-Michelbach
  • 1943: Amtsgericht Fürth

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 Eingliederung in die Gemeinde Abtsteinach.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 17. Jahrhundert: Kapelle

Pfarrzugehörigkeit:

1611 zu Waldmichelbach

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Waldmichelbach, Einführung der Reformation vermutlich Mitte des 16. Jahrhunderts.

Katholischer Bekenntniswechsel

Kultur

Schulen:

1910 Volksschule mit zwei Klassen, Schulhaus von 1902

Wirtschaft

Mühlen:

1480: oberste Mühle, mittelste Mühle, unterste Mühle zu Apsteynach

1829: 3 Mahlmühlen, 1 Ölmühle

Heinz Reitz (s. Literatur) hat 5 Mühlen verzeichnet

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Unter-Abtsteinach, Landkreis Bergstraße“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/13355> (Stand: 29.4.2024)