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Historisches Ortslexikon

Tiefenbach

Stadtteil · 155 m über NN
Gemeinde Braunfels, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

12 km südwestlich von Wetzlar

Ersterwähnung:

1245

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3452720, 5599897
UTM: 32 U 452664 5598097
WGS84: 50.532904° N, 8.332091° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532003060

Flächennutzungsstatistik:

  • 1834 (Morgen): 2857, davon 1330 Wald
  • 1885 (Hektar): 719, davon 249 Ackerland (= 34.63 %), 69 Wiesen (= 9.60 %), 356 Holzungen (= 49.51 %)
  • 1961 (Hektar): 719, davon 362 Wald (= 50.35 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1834: 409 evangelische Einwohner, 17 Juden
  • 1961: 977, davon 899 evangelisch (= 92.02 %), 65 katholisch (= 6.65 %)
  • 1970: 1039 Einwohner

Diagramme:

Tiefenbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Solms-Braunfels, Anteil der Grafschaft Solms, Amt Braunfels
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Braunfels
  • 1816: Königreich Preußen, Provinz Niederrhein, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Braunfels
  • 1822: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Wetzlar

Gericht:

  • 1815: standesherrliches Justizamt Braunfels
  • 1849: Kreisgericht Wetzlar (Gerichtskommission Braunfels)
  • 1879: Amtsgericht Braunfels
  • 1968: Amtsgericht Wetzlar

Gemeindeentwicklung:

Zum 31.12.1971 als Stadtteil der Stadt Braunfels eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1245 überträgt Volpert, genannt von Gemünden, dem Grafen Heinrich von Solms für 10 Mark seine Güter in Tiefenbach und Mudersbach.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Bis 1718 zum Kirchspiel Leun gehörig.

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Leun, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Leuner Pfarrer Siegfried Textor ab 1549.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Tiefenbach, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/7959> (Stand: 29.4.2024)