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KDR 100, TK25 1900 ff.
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Herzogtum Nassau 1819 – 40. Wehen

Strinz-Margarethä

Ortsteil · 285 m über NN
Gemeinde Hohenstein, Rheingau-Taunus-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

8,3 km nordöstlich von Bad Schwalbach

Lage und Verkehrslage:

Offene Siedlung mit regelhaften Grundrißmerkmalen beiderseits entlang des Aubaches, wobei der nördliche Teil älter als der südliche ist.

Ersterwähnung:

1184

Historische Namensformen:

  • Strentzge minorem (1184)
  • Strinze (1250/60)
  • Strintzge (1348)
  • minore Strinziphi, in (14. Jahrhundert)
  • Holenstrinz (Ende 14. Jahrhundert)
  • Strinz gen. Margrethen Strinz (1401)
  • Holenstrenitzig (1446)
  • Holenstrenitzig (1455)
  • Strintzge (1463)
  • sant Margarethen Strintz (1465)
  • Furderstryntz (1483)
  • Strintz Margarethe (1521/23)
  • Strintz Margaretha (1653)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3438169, 5563848
UTM: 32 U 438119 5562063
WGS84: 50.207507° N, 8.132802° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

439006070

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 879, davon 353 Acker (= 40.16 %), 65 Wiesen (= 7.39 %), 388 Holzungen (= 44.14 %)
  • 1961 (Hektar): 888, davon 394 Wald (= 44.37 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1566: 40 Haushaltungen
  • 1648: 4 Haushaltungen
  • 1821: 277 Einwohner
  • 1885: 395, davon 394 evangelisch (= 99.75 %), 1 katholisch (= 0.25 %)
  • 1961: 442, davon 363 evangelisch (= 82.13 %), 78 katholisch (= 17.65 %)
  • 1970: 578

Diagramme:

Strinz-Margarethä: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1566: Amt Idstein
  • 1787: Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Herrschaft Idstein
  • 1813: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Amt Idstein
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Wehen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VI (Kreisamt Langen-Schwalbach)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Wehen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden,Untertaunuskreis
  • 1968: Regierungsbezirk Darmstadt, Untertaunuskreis
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Rheingau-Taunus-Kreis

Altkreis:

Untertaunuskreis

Gericht:

  • 1446 Weistum über die Gerichtsbarkeit der Äbte von Bleidenstadt.
  • 1816: Amt Wehen
  • 1849: Justizamt Wehen
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Wehen
  • 1867: Amtsgericht Wehen
  • 1945: Amtsgericht Bad Schwalbach

Gemeindeentwicklung:

Am 1.7.1972 zur Gemeinde Hohenstein.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1184 wrid Strinz-Margarethä unter den von Papst Lucius III. bestätigten Besitzungen des Klosters Bleidenstadt genannt. Um 1400 ist es als Bleidenstädter Lehen im Besitz von Nassau-Idstein. 1465 erfolgt ein Vergleich zwischen Nassau-Idstein und dem Koster über Vogteigerechtsame.

Zehntverhältnisse:

Der Zehnte stand dem Kloster Bleidenstadt zu.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1469: Kirche

Pfarrzugehörigkeit:

Ursprünglich zum Kirchspiel Bleidenstadt gehörig, wird 1446 das Kirchspiel und 1469 eine eigene ecclesia parrochialis genannt, zu der Ober und Niederlibbach, im 17. Jahrhundert auch Hambach gehörten.

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation: 1536

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Mühlen:

1653: Caspar-Müller-Mühle, möglicherweise identisch mit der Zinkenmühle.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Strinz-Margarethä, Rheingau-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10826> (Stand: 16.8.2023)