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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 27. Erbach

Stettbach

268 m über NN
Gemarkung Ober-Beerbach, Gemeinde Seeheim-Jugenheim, Landkreis Darmstadt-Dieburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Lagebezug:

14 km südöstlich von Darmstadt

Lage und Verkehrslage:

Zerstreut liegende Häuser in Tallage

Siedlungsentwicklung:

Zerstreut liegende Häuser

Historische Namensformen:

  • Stedebach; Stedbach (1420)
  • Steppach (1617)
  • Stettenbach (1662)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3476721, 5512368
UTM: 32 U 476655 5510603
WGS84: 49.747457° N, 8.675954° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

43202204007

Frühere Ortskennziffer:

432022042

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Obere Grafschaft Katzenelnbogen, Amt Seeheim und Tannenberg
  • 1803: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Provinz Starkenburg, Amt Seeheim und Tannenberg
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Seeheim und Tannenberg
  • 1854: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Bensheim

Altkreis:

Darmstadt

Gericht:

  • 1561: Zent Jugenheim

Herrschaft:

1420 verkaufen Hademar zu Laber und seine Ehefrau Walpurg, geb. Schenk von Erbach, das halbe Dorf Stedebach mit dem halben Teil der Zinsen, Gülten usw. an den Pfalzgrafen Ludwig. 1420 tritt Schenk Konrad von Erbach als Käufer in diesen Kauf ein. 1662 verkaufen die Brüder von Frankenstein, Allertshofen, Schmal-Beerbach und Stettbach, die kein Lehen, sondern ihr Eigentum sind, als Zubehör der Burg Frankenstein an den Landgrafen von Hessen.

Gemeindeentwicklung:

1854 wird Stettbach noch als Filialdorf benannt, 1871, 1925, 1956 und 1961 jedoch als Wohnplatz von Ober-Beerbach ausgewiesen.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1617 hat der Junker Schrautenbach 4 Huben.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Filial von Ober-Beerbach

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation vermutlich Anfang der 1540er Jahre.

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Stettbach, Landkreis Darmstadt-Dieburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/13600> (Stand: 29.4.2024)