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KDR 100, TK25 1900 ff.
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Herzogtum Nassau 1819 – 3. Herborn

Weitere Informationen

Sinn

Ortsteil · 210 m über NN
Gemeinde Sinn, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

10,5 km südöstlich von Dillenburg

Lage und Verkehrslage:

Bahnhof der Eisenbahnlinie Burbach – Gießen ("Dilltalbahn";"Hellertalbahn") (Inbetriebnahme der Strecke 12.1.1862).

Ersterwähnung:

1232

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3452775, 5613366
UTM: 32 U 452719 5611561
WGS84: 50.653981° N, 8.331154° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532020030

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 857, davon 128 Acker (= 14.94 %), 71 Wiesen (= 8.28 %), 582 Holzungen (= 67.91 %)
  • 1961 (Hektar): 869, davon 617 Wald (= 71.00 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 954, davon 880 evangelisch (= 92.24 %), 74 katholisch (= 7.76 %)
  • 1961: 3921, davon 2576 evangelisch (= 65.70 %), 1257 katholisch (= 32.06 %)
  • 1970: 4141 Einwohner

Diagramme:

Sinn: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürst zu Nassau-Diez, Dillenburg, Hadamar und Siegen (Nassau-Oranien), Fürstentum Dillenburg, Amt Herborn
  • 1806-1813: Großherzogtum Berg, Departement der Sieg, Arrondissement Dillenburg, Kanton Herborn, Amt Herborn
  • 1813-1815: Fürstentum Nassau-Oranien, Amt Herborn
  • 1815: Herzogtum Nassau, Amt Herborn
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk I (Kreisamt Herborn)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Herborn
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Dillenburg
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Dillkreis

Gericht:

  • 1816: Amt Herborn
  • 1849: Justizamt Herborn
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Herborn
  • 1867: Amtsgericht Herborn

Gemeindeentwicklung:

Zur Entwicklung der im Zuge der hessischen Gebietsreform neu gebildeten Gemeinde s. Sinn, Gemeinde. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Sinn.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1591 Kapelle zum Kirchspiel Herborn gehörig

Diakonische Einrichtung:

Nach Wegweiser für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau. Ausgabe von 1954 eine Schwesternstation mit 1, ein Kindergarten mit 3 Kräften

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in der Grafschaft Nassau-Dillenburg: ab 1533

Reformierter Bekenntniswechsel: um 1575

Kultur

Schulen:

um 1600 Bau eines Schulhauses; bis um 1700 unterrichtet ein Lehrer abwechseelnd in den Orten Sinn, Merkenbach und Fleisbach; um 1770 Bau eines neuen Schulhauses mit Lehrerwohnung; 1820 Erwerb eines neuen Gebäudes durch die Gemeinde als Schulhaus; 1882 Einrichtung einer zweiten Lehrerstelle aufgrund dr gestigenen Schülerzahl; 1899 Errichtung des vierten Schulgebäudes; 1913 Volksschule mit drei Klassen für 288 Schülerinnen und Schüler

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Sinn, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/7941> (Stand: 27.3.2026)