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Weitere Informationen

Seitzenhahn

Stadtteil · 410 m über NN
Gemeinde Taunusstein, Rheingau-Taunus-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

4 km südöstlich von Bad Schwalbach

Lage und Verkehrslage:

Dorf über dem Aartal mit regellosem Grundriß.

Ersterwähnung:

14. Jahrhundert

Historische Namensformen:

  • Sizinhagin (14. Jahrhundert) [Codex Blidenstatensis, hier nach Schmidt, Nassau-Idstein, Teil II: Ortslexikon, S. 128-129]
  • Syczenhan (14. Jahrhundert)
  • Siczenhain (14./15. Jahrhundert)
  • Sitzenhaine (1435) [Notarielle Abschrift HHStAW Bestand 14 Nr. U 73]
  • Sikenhayn (1444)
  • Seitzenhann (1484)
  • Sytzenhayne (1486)
  • Sitzenhaen (1495)
  • Sutzenhayn (15. Jahrhundert)
  • Sietzenhan (1523)
  • Seitzenhahn (1579)
  • Seytzenhann (1593)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3437205, 5554762
UTM: 32 U 437155 5552980
WGS84: 50.12573° N, 8.120799° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

439015070

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 585, davon 154 Acker (= 26.32 %), 44 Wiesen (= 7.52 %), 363 Holzungen (= 62.05 %)
  • 1961 (Hektar): 574, davon 361 Wald (= 62.89 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1593: 12 Haushaltungen
  • 1615: 11 Haushaltungen
  • 1629: 16 Haushaltungen
  • 1670: 9 Haushaltungen
  • 1747: 12 Wohnhäuser
  • 1821: 92 Einwohner
  • 1885: 286, davon 270 evangelisch (= 94.41 %), 16 katholisch (= 5.59 %)
  • 1961: 418, davon 316 evangelisch (= 75.60 %), 96 katholisch (= 22.97 %)
  • 1970: 544
  • Um 1700: 34 Einwohner

Diagramme:

Seitzenhahn: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1444: Amt Wehen
  • 1787: Fürstentum Nassau-Usingen, Amt Wehen
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Wehen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VI (Kreisamt Langen-Schwalbach)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Wehen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden,Untertaunuskreis
  • 1968: Regierungsbezirk Darmstadt, Untertaunuskreis
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Rheingau-Taunus-Kreis

Altkreis:

Untertaunuskreis

Gericht:

  • 1816: Amt Wehen
  • 1849: Justizamt Wehen
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Wehen
  • 1867: Amtsgericht Wehen
  • 1945: Amtsgericht Bad Schwalbach

Gemeindeentwicklung:

Am 1.10.1971 zur Stadt Taunusstein.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Seitzenhahn gelangt wohl als Bleidenstädter Lehen an Nassau-Weilburg (1355), 1629 an Nassau-Idstein, 1728 an Nassau-Usingen.
  • Im 14. Jahrhundert werden Abgaben für die forestarii des Klosters Bleidenstadt geleistet.
  • 1495 werden 10 katzenelnbogische Haushalte genannt.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Zum Kirchspiel Bleidenstadt gehörig.

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation vermutlich Mitte des 16. Jahrhunderts.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Seitzenhahn, Rheingau-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10822> (Stand: 29.4.2024)