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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 102. Salmünster

Seidenroth

Stadtteil · 350 m über NN
Gemeinde Steinau an der Straße, Main-Kinzig-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

9,2 km südwestlich von Schlüchtern

Historische Namensformen:

  • Zeimrodo (1144)
  • Sybotenrode (1340)
  • Sibitrode (1342)
  • Syppenrode
  • Sypenrode (1443)
  • Siffridt Rod (1444)
  • Seittenrode (1548)
  • Seidenrod (1812)

Burgen und Befestigungen:

  • Im Westen von Seidenroth gelegen. Keine Baureste mehr vorhanden.
  • 1443 wird ein Burgwall genannt.

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3532654, 5572495
UTM: 32 U 532566 5570705
WGS84: 50.287576° N, 9.457145° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

435028070

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 457, davon 145 Acker (= 31.73 %), 130 Wiesen (= 28.45 %), 118 Holzungen (= 25.82 %)
  • 1961 (Hektar): 458, davon 117 Wald (= 25.55 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1548: 17 Haushaltungen
  • 1633: 23 Haushaltungen
  • 1753: 39 Familien mit 181 Personen
  • 1812: 30 Feuerstellen, 275 Seelen
  • 1885: 294, davon 292 evangelisch (= 99.32 %), 2 katholisch (= 0.68 %)
  • 1961: 357, davon 310 evangelisch (= 86.83 %), 32 katholisch (= 8.96 %)
  • 1970: 322

Diagramme:

Seidenroth: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1376: Amt Steinau
  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Grafschaft Hanau-Münzenberg, Amt Steinau an der Straße
  • 1806/7-10: Kaiserreich Frankreich, Fürstentum Hanau, Amt Steinau (Militärverwaltung)
  • 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Hanau, Distrikt Steinau
  • 1816: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hanau, Amt Steinau
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Landkreis Schlüchtern
  • 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
  • 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Landkreis Schlüchtern
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Schlüchtern
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Schlüchtern
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis

Altkreis:

Schlüchtern

Gericht:

  • 1822: Justizamt Steinau
  • 1867: Amtsgericht Steinau
  • 1968: Amtsgericht Schlüchtern

Gemeindeentwicklung:

Seit 01.12.1969 Ortsteil der Stadt Steinau an der Straße.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1418 und 1432 war Seidenroth hanauisches Lehen derer von Schlüchtern.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Nach Steinau eingepfarrt

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation vermutlich um 1540.

Reformierter Bekenntniswechsel.

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Seidenroth, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12555> (Stand: 14.8.2023)