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Historisches Ortslexikon

Schwalbach

Ortsteil · 275 m über NN
Gemeinde Schöffengrund, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

7 km südwestlich von Wetzlar

Ersterwähnung:

795

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3462574, 5595846
UTM: 32 U 462514 5594048
WGS84: 50.497202° N, 8.471475° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532018060

Flächennutzungsstatistik:

  • 1834 (Morgen): 2315, davon 454 Wald
  • 1885 (Hektar): 591, davon 374 Ackerland (= 63.28 %), 64 Wiesen (= 10.83 %), 125 Holzungen (= 21.15 %)
  • 1961 (Hektar): 590, davon 107 Wald (= 18.14 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1834: 405 evangelische Einwohner
  • 1961: 1107, davon 832 evangelisch (= 75.16 %), 268 katholisch (= 24.21 %)
  • 1970: 1284 Einwohner

Diagramme:

Schwalbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 795: Lahngau (in pago Logenehe)
  • 1787: Fürstentum Solms-Braunfels, Anteil der Grafschaft Solms, Amt Braunfels
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Braunfels
  • 1816: Königreich Preußen, Provinz Niederrhein, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Braunfels
  • 1822: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Wetzlar

Gericht:

  • 1815: standesherrliches Justizamt Braunfels
  • 1849: Kreisgericht Wetzlar (Gerichtskommission Braunfels)
  • 1879: Amtsgericht Braunfels
  • 1892: Amtsgericht Wetzlar

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 wurde Schwalbach im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Gemeinde Schöffengrund eingegliedert. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Schwalbach.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 795 erhält Kloster Lorsch Besitz in der Schwalbacher Mark.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1305: Kirche
  • 1368: Pfarrei

Pfarrzugehörigkeit:

1558 zum Kirchspiel Bonbaden gehörig

Patronat:

1368,1400,1451: Herren von Schwalbach und Rodenhausen

1541: Lehen im Besitz der Grafen von Solms-Braunfels

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Bonbaden, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Bonbadener Pfarrer Johannes Geissler ab 1549.

Kirchliche Mittelbehörden:

15. Jahrhundert: Sendbezirk im Archipresbyterat Wetzlar, Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Erzdiözese Trier

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Schwalbach, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/7935> (Stand: 29.4.2024)