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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 100. Hüttengesäß

Roth

Stadtteil · 132 m über NN
Gemeinde Gelnhausen, Main-Kinzig-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

2 km westlich von Gelnhausen

Ersterwähnung:

1173

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (1248);

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3511314, 5563645
UTM: 32 U 511235 5561859
WGS84: 50.208807° N, 9.157446° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

435010060

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 434, davon 95 Acker (= 21.89 %), 94 Wiesen (= 21.66 %), 202 Holzungen (= 46.54 %)
  • 1961 (Hektar): 436, davon 205 Wald (= 47.02 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 615, davon 592 evangelisch (= 96.26 %), 4 katholisch (= 0.65 %), 6 andere Christen (= 0.98 %), 13 Juden (= 2.11 %)
  • 1961: 1683, davon 1338 evangelisch (= 79.50 %), 312 katholisch (= 18.54 %)
  • 1970: 1863

Diagramme:

Roth: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • undatiert: Gericht Gründau
  • 1787: Grafschaft Isenburg-Meerholz, Gericht Lieblos
  • 1806: Fürstentum Isenburg, Gericht Lieblos
  • 1816: Kurfürstentum Hessen, Gericht Lieblos
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Gelnhausen
  • 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
  • 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Gelnhausen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Gelnhausen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Gelnhausen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Gelnhausen
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Gelnhausen
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis

Altkreis:

Gelnhausen

Gericht:

  • Amtsgericht Gelnhausen
  • 1822: Kurfürstlich-Hessisches Gräflich-Isenburgisches Justizamt Meerholz
  • 1850: Justizamt Gelnhausen
  • 1867: Amtsgericht Gelnhausen

Gemeindeentwicklung:

Am 1.7.1970 wurde die Stadtgemeinde Gelnhausen gegründet, deren Stadtteil Roth wurde.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1215 bestätigte der Mainzer Erzbischof Siegfried II. dem Kloster Haina u.a. den Besitz von Weinbergen in Roth. 1253 wird der Klosterhof erwähnt.

Zehntverhältnisse:

Das Kloster Selbold bekundet 1173, den Nonnen zu Meerholz einige Zehnten u.a. zu Roth übertragen zu haben.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Zur Kirche Auf dem Berg gehörig.

Bekenntniswechsel:

Da zur Pfarrei Auf dem Berg gehörig, Einführung der Reformation vermutlich unter dem dortigen Pfarrer Nikolaus Molitor (Müller) vor 1549.

Reformierter Bekenntniswechsel

Juden:

1761: 24, 1835: 16, 1905: 9 Juden

angeschlossen an Lieblos

Kultur

Schulen:

1910 Volksschule mit zwei Klassen

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Roth, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12695> (Stand: 2.4.2025)