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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 24. Neustadt

Rosenbach

Gehöftgruppe · 160 m über NN
Gemarkung Hainstadt, Gemeinde Breuberg, Odenwaldkreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Gehöftgruppe

Lagebezug:

18,3 km nördlich von Erbach

Lage und Verkehrslage:

Siedlung ohne Ortscharakter im Buntsandsteingebiet an der Mümling

Siedlungsentwicklung:

Um die Mitte des 16. Jahrhunderts enstand die Rosenbacher Mühle unter der Bezeichnung "Neue Mühle".

Historische Namensformen:

  • Rosebach (um 1500)

Bezeichnung der Siedlung:

  • Weiler
  • Mühle
  • Im Amtlichen Verzeichnis der Gemeinden von Hessen aus dem Jahre 1962 als Siedlungsplatz genannt.

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3503497, 5520632
UTM: 32 U 503420 5518863
WGS84: 49.822196° N, 9.04754° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

43700401001

Einwohnerstatistik:

  • 1730: 2 wehrfähige Männer
  • 1829: 33 Einwohner
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft Erbach-Schönberg, Herrschaft Breuberg (halb), die andere Hälfte gehörte zum Fürstentum zu Löwenstein-Wertheim-Rochefort, Cent Höchst
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Starkenburg, Amt Breuberg (zur Standesherrschaft Löwenstein-Wertheim gehörig)

Altkreis:

Erbach

Gericht:

  • 1557: Zent Höchst
  • 1819 gehören die Rosenbacher Höfe mit Hainstadt zur Zent Höchst
Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1599 wurde die Rosenbacher Mühle von Graf Ludwig zu Löwenstein-Wertheim erworben, in dessen Familie sie bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts verblieb.

Ortsadel:

1268

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Zur Pfarrei Sandbach gehörig

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation ab 1526 durch die Grafen von Wertheim.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Rosenbach, Odenwaldkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/13878> (Stand: 14.8.2023)