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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 108. Langenselbold

Bernbach

Ortsteil · 155 m über NN
Gemeinde Freigericht, Main-Kinzig-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

6 km südwestlich von Gelnhausen

Ersterwähnung:

750/802

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (750/802)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Burgen und Befestigungen:

  • Mittelalterliche Burganlage im nordöstlichen Ortsteil Lindenberg vermutet.

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3510518, 5557580
UTM: 32 U 510439 5555797
WGS84: 50.154297° N, 9.146128° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

435009020

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 328, davon 162 Acker (= 49.39 %), 29 Wiesen (= 8.84 %), 112 Holzungen (= 34.15 %)
  • 1961 (Hektar): 328, davon 204 Wald (= 62.20 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1592: 32 Haushaltungen
  • 1634: 19 steuernde Haushaltungen
  • 1812: 66 Feuerstellen, 364 Seelen
  • 1885: 428, davon 3 evangelisch (= 0.70 %), 425 katholisch (= 99.30 %)
  • 1961: 1223, davon 32 evangelisch (= 2.62 %), 1191 katholisch (= 97.38 %)
  • 1970: 1484

Diagramme:

Bernbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • Im 14. Jahrhundert Dorf des Gerichts Somborn im Freigericht. Landesherrschaft Kurfürstentum Mainz und Grafschaft Hanau.
  • 1787: Landgrafschaft Hessen, Grafschaft Hanau-Münzenberg, Freigericht
  • 1806/7-10: Kaiserreich Frankreich, Fürstentum Hanau, Freigericht (Militärverwaltung)
  • 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Hanau, Distrikt Gelnhausen
  • 1816: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hanau, Amt Altenhaßlau
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Landkreis Gelnhausen
  • 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
  • 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Landkreis Gelnhausen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Gelnhausen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Gelnhausen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Gelnhausen
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Gelnhausen
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis

Altkreis:

Gelnhausen

Gericht:

  • Amtsgericht Meerholz
  • 1822: Justizamt Gelnhausen
  • 1850: Justizamt Meerholz
  • 1867: Amtsgericht Meerholz
  • 1932: Amtsgericht Gelnhausen

Gemeindeentwicklung:

Seit 1.1.1970 Ortsteil der Gemeinde Freigericht.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1167 verfügt Kloster Schlüchtern über Güterbesitz im Umfang von zwölf Mansen.

Ortsadel:

1108-1174

Kirche und Religion

Patrozinien:

  • Bartholomäus

Pfarrzugehörigkeit:

Im 15. Jahrhundert und 1592 zu Somborn gehörig

Bekenntniswechsel:

Der Ort blieb katholisch.

Kultur

Schulen:

1910 Volksschule mit zwei Stellen

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Mittelpunktfunktion:

Hauptort der Grafen

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Bernbach, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12685> (Stand: 28.3.2022)