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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 12. Schotten

Weitere Informationen

Rainrod

Stadtteil · 184 m über NN
Gemeinde Schotten, Vogelsbergkreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

30 km südwestlich von Lauterbach

Lage und Verkehrslage:

An der Nidda.

Bahnhof der Eisenbahnlinie Nidda-Schotten bis zur Stilllegung der Strecke 1960.

Ersterwähnung:

1261

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (1261)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3505627, 5592787
UTM: 32 U 505550 5590990
WGS84: 50.470873° N, 9.078211° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

535016110

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 4568, davon 1386 Acker, 786 Wiesen, 2227 Wald
  • 1961 (Hektar): 1142, davon 568 Wald (= 49.74 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1939: 731
  • 1961: 976, davon 871 evangelisch (= 89.24 %), 97 katholisch (= 9.94 %)
  • 1970: 1043

Diagramme:

Rainrod: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Amt Schotten
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Schotten
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Schotten
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Schotten
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Nidda
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Schotten
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Schotten
  • 1938: Deutsches Reich, Land Hessen, Landkreis Büdingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Vogelsbergkreis

Altkreis:

Büdingen

Gericht:

  • 1821: Landgericht Schotten
  • 1879: Amtsgericht Schotten
  • 1968: Amtsgericht Nidda

Gemeindeentwicklung:

Am 1.12.1970 im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Stadtgemeinde Schotten als Stadtteil eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1261 vermachte der Ritter Eberhard von Merlau dem Johanniterorden in Nidda zwei Güter in Rainrod, die nach dem Tode seiner Witwe Agnes im gleichen Jahr noch um weitere Grundstücke vermehrt werden, da der Sohn Gottfried in den Orden aufgenommen werden sollte.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

zu Schotten

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Schotten, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Schottener Pfarrer Johannes Hael ab 1527.

Kirchliche Mittelbehörden:

Erzbistum Mainz, Archidiakonat St. Mariengreden, Dekanat Friedberg, Sendbezirk Schotten

Kirchspiel Schotten

Kultur

Schulen:

1910 Volksschule mit zwei Klassen

Wirtschaft

Wirtschaft:

1854 wird eine Mühle genannt

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Rainrod, Vogelsbergkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10110> (Stand: 29.4.2024)