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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 15. Friedberg

Weitere Informationen

Ossenheim

Stadtteil · 133 m über NN
Gemeinde Friedberg (Hessen), Wetteraukreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

3 km südöstlich von Friedberg

Lage und Verkehrslage:

Am östlichen Ufer der Wetter, Kirche im Norden der Ortslage

Ersterwähnung:

750/802

Vorbemerkung Historische Namensformen:

Edmund E. Stengel hat die Erwähnung im Codex Eberhardi Kleinostheim (nordwestlich von Aschaffenburg) zugeordnet.

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (750/802)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3485426, 5576664
UTM: 32 U 485357 5574873
WGS84: 50.325775° N, 8.794288° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

440008060

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 1744, davon 1199 Acker, 339 Wiesen, 146 Wald
  • 1961 (Hektar): 435, davon 35 Wald (= 8.05 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1961: 864, davon 635 evangelisch (= 73.50 %), 181 katholisch (= 20.95 %)
  • 1970: 978 Einwohner

Diagramme:

Ossenheim: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 807: Wettereiba (in pago Wetdereiba)
  • 1787: Grafschaft Solms-Rödelheim, Amt Nieder-Wöllstadt
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Nieder-Wöllstadt (zur Standesherrschaft Solms gehörig)
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Nieder-Wöllstadt (zur Standesherrschaft Solms gehörig)
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Vilbel
  • 1823: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Butzbach
  • 1829: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Friedberg (verlegt aus Butzbach)
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Friedberg
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Friedberg
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Friedberg
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis

Altkreis:

Friedberg

Gericht:

  • 1820: standesherrliches Amt Nieder-Wöllstadt
  • 1823: Landgericht Friedberg
  • 1879: Amtsgericht Friedberg

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 zur Stadt Friedberg.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 807 erhält das Kloster Lorsch eine Privatschenkung in Ossenheim.
  • In einer Besitzliste der Fuldischen Propstei Neuenberg wird ein Weinberg in Ossenheim erwähnt.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • Um 1435: Kirche

Pfarrzugehörigkeit:

1530: eigenständige Pfarrei

Patronat:

1545: Riedesel von Josbach

Bekenntniswechsel:

Erster evangelischer Pfarrer: Gottfried Bachmüller 1546-1547

Kirchliche Mittelbehörden:

Erzbistum Mainz, Archidiakonat Mariengreden, Dekanat Friedberg, Sendbezirk Johannisberg bei Nauheim

Kultur

Schulen:

Schule 1598 errichtet; 1910 einklassige Volksschule, Schulhaus von 1830

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Wirtschaft:

1854 wird eine Ziegelfabrik erwähnt.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Ossenheim, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12092> (Stand: 29.4.2024)