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Historisches Ortslexikon

Ohmes

Ortsteil · 258 m über NN
Gemeinde Antrifttal, Vogelsbergkreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

6,5 km nordwestlich von Alsfeld

Lage und Verkehrslage:

An einem Zufluss zur Gleen gelegen.

Ersterwähnung:

1259

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa 1344 (Universitäsbibliothek Gießen Handschriften N.F. 201, S. 4).

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3512479, 5625968
UTM: 32 U 512400 5624157
WGS84: 50.769048° N, 9.175839° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

535002020

Flächennutzungsstatistik:

  • 1961 (Hektar): 454, davon 160 Wald (= 35.24 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1939: 401
  • 1961: 475, davon 13 evangelisch (= 2.74 %), 462 katholisch (= 97.26 %)
  • 1970: 492

Diagramme:

Ohmes: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Marburg, Kanton Neustadt
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Oberhessen, Landkreis Kirchhain
  • 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Marburg
  • 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Oberhessen, Landkreis Kirchhain
  • 1866: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Alsfeld
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Alsfeld
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Vogelsbergkreis

Altkreis:

Alsfeld

Gericht:

  • 1821: Justizamt Neustadt
  • 1853: Landgericht Alsfeld
  • 1879: Amtsgericht Alsfeld

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Gemeinde Antrifttal eingegliedert.

Besitz

Ortsadel:

1259: Rudolpho dicto de Omesa (Staatsarchiv Marburg Urkunden Kloster Haina),

1270: Rudolphus de Omisa (Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 3 Nr. 124),

1288: Lodewicus Paza de Omesahe (Wyss, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei 1 Nr. 487).

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Zum Kirchspiel Ruhlkirchen gehörig.

Bekenntniswechsel:

Da zu Ruhlkirchen gehörig, Einführung der Reformation möglicherweise um 1530, spätestens 1550 unter dem Ruhlkirchener Pfarrer Antonius Berghauer.

Katholischer Bekenntniswechsel: ab 1587

Kultur

Schulen:

1910 Volksschule mit zwei Klassen, Schulsäle von 1864

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Ohmes, Vogelsbergkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/9804> (Stand: 12.3.2022)