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Obermeilingen

Ortsteil · 355 m über NN
Gemeinde Heidenrod, Rheingau-Taunus-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

12 km nordwestlich von Bad Schwalbach

Lage und Verkehrslage:

Siedlung am Seitzgraben

Ersterwähnung:

(um 1260)

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3422212, 5560726
UTM: 32 U 422168 5558942
WGS84: 50.177563° N, 7.909948° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

439005140

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 179, davon 77 Acker (= 43.02 %), 20 Wiesen (= 11.17 %), 76 Holzungen (= 42.46 %)
  • 1961 (Hektar): 180, davon 79 Wald (= 43.89 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1587: 10 Hausgesäße
  • 1809: 92 Einwohner
  • 1827: 113 Einwohner
  • 1885: 76, davon 76 evangelisch (= 100.00 %), 0 katholisch
  • 1961: 94, davon 76 evangelisch (= 80.85 %), 18 katholisch (= 19.15 %)
  • 1970: 101 Einwohner

Diagramme:

Obermeilingen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1530: Hessische Niedergrafschaft, Amt Hohenstein
  • 1806-1813: Kaiserreich Frankreich, Niedergrafschaft Katzenelnbogen (sog. pays reservés unter dem vom Departement Donnersberg beauftragten Präfekten Balthasar Pietsch; Verwaltung weiterhin in Langenschwalbach)
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Langenschwalbach
  • 1849: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VI (Kreisamt Langen-Schwalbach)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Langenschwalbach
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden,Untertaunuskreis
  • 1968: Regierungsbezirk Darmstadt, Untertaunuskreis
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Rheingau-Taunus-Kreis

Altkreis:

Untertaunuskreis

Gericht:

  • 1816: Amt Hohenstein
  • 1817: Amt Langenschwalbach
  • 1849: Justizamt Langenschwalbach
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Langenschwalbach
  • 1867: Amtsgericht Langenschwalbach

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 zur neugebildeten Gemeinde Heidenrod

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Die Besitzgeschichte ist eng mit der von Niedermeilingen verknüpft.
  • Um 1260 wird Obermeilingen in der Erbteilung der älteren Linie des Grafenhauses Katzenelnbogen zugesprochen.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1583 gehören Münchenroth und Obermeilingen zum Kirchspiel Niedermeilingen.

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Niedermeilingen, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Niedermeilinger Pfarrer Johannes Indigena um 1534.

Reformierter Bekenntniswechsel: 1605, 1626 wieder lutherisch.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Obermeilingen, Rheingau-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10812> (Stand: 16.10.2018)