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Historisches Ortslexikon

Niederwetz

Ortsteil · 246 m über NN
Gemeinde Schöffengrund, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

7,5 km südlich von Wetzlar

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3464399, 5594900
UTM: 32 U 464339 5593102
WGS84: 50.488812° N, 8.497285° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532018030

Flächennutzungsstatistik:

  • 1834 (Morgen): 2522, davon 505 Wald
  • 1885 (Hektar): 644, davon 393 Ackerland (= 61.02 %), 54 Wiesen (= 8.39 %), 158 Holzungen (= 24.53 %)
  • 1961 (Hektar): 648, davon 164 Wald (= 25.31 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1834: 385 evangelische Einwohner
  • 1961: 690, davon 617 evangelisch (= 89.42 %), 72 katholisch (= 10.43 %)
  • 1970: 793 Einwohner

Diagramme:

Niederwetz: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: gehört Niederwetz rechts des Wetzbachs zum Fürstentum Nassau-Weilburg, Grafschaft Nassau-Weilburg, Oberamt Atzbach, Amt Hütten- und Stoppelberg, links des Wetzabachs zum Fürstentum Solms-Braunfels
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Braunfels
  • 1816: Königreich Preußen, Provinz Niederrhein, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar (Immediat-Gebiet)
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Wetzlar

Gericht:

Herrschaft:

1585: zur Hälfte der Grafschaft Nassau-Weilburg

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 wurde Niederwetz im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Gemeinde Schöffengrund eingegliedert.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1352: Pleban

Pfarrzugehörigkeit:

Filial von Reiskirchen

Patronat:

1462: Solms-Braunfelser Lehen der Herren von Schwalbach

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation vermutlich Mitte des 16. Jahrhunderts.

Kirchliche Mittelbehörden:

Niederwetz war Sendort.

15. Jahrhundert: Sendbezirk im Archipresbyterat Wetzlar, Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Erzdiözese Trier

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Historische Ereignisse:

1800 und 1820 größere Beschädigungen Feuerausbruch

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Niederwetz, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/7884> (Stand: 29.4.2024)