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Historisches Ortslexikon

Niederquembach

Ortsteil · 200 m über NN
Gemeinde Schöffengrund, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

9,5 km südwestlich von Wetzlar

Ersterwähnung:

1314

Weitere Namen:

  • Nieder Quembach

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3461021, 5593516
UTM: 32 U 460962 5591719
WGS84: 50.476156° N, 8.449832° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532018020

Flächennutzungsstatistik:

  • 1834 (Morgen): 1364, davon 501 Wald
  • 1885 (Hektar): 348, davon 151 Ackerland (= 43.39 %), 39 Wiesen (= 11.21 %), 134 Holzungen (= 38.51 %)
  • 1961 (Hektar): 344, davon 135 Wald (= 39.24 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1834: 187 evangelische Einwohner
  • 1961: 594, davon 450 evangelisch (= 75.76 %), 140 katholisch (= 23.57 %)
  • 1970: 633 Einwohner

Diagramme:

Niederquembach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Solms-Braunfels, Anteil der Grafschaft Solms, Amt Braunfels
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Braunfels
  • 1816: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Braunfels
  • 1822: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Wetzlar

Gericht:

  • 1815: standesherrliches Justizamt Braunfels
  • 1849: Kreisgericht Wetzlar (Gerichtskommission Braunfels)
  • 1879: Amtsgericht Braunfels
  • 1968: Amtsgericht Wetzlar

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 wurde Niederquembach im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Gemeinde Schöffengrund eingegliedert.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1490, 1558 zum Kirchspiel Bonbaden gehörig

Bis 1717 Filial von Bonbaden, danach eigene Pfarrei mit Oberquembach.

Bekenntniswechsel:

Da bis 1717 Filial von Bonbaden, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Bonbadener Pfarrer Johannes Geissler ab 1549.

Erster eigener evangelischer Pfarrer: Gottfried Brückel 1717-1744

Reformierter Bekenntniswechsel

Kirchliche Mittelbehörden:

im Sendbereich von Bonbaden

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Niederquembach, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/7881> (Stand: 29.4.2024)